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Rottweil CDU im Kreis spricht sich für Birgit Hakenjos aus

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Wer macht das Rennen bei der CDU in der Region, wer wird in den Bundestagswahlkampf ziehen: Birgit Hakenjos (links) oder Maria-Lena Weiss (rechts)?Fotos: Hakenjos/Weiss Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Rottweil (az). Am 14. November stellt die CDU in der Region die Weichen in Richtung Berlin neu. Zwei Frauen wollen die Nachfolge des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Volker Kauder im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen antreten: die Tuttlinger Kreisvorsitzende Maria-Lena Weiss und die Präsidentin der IHK-Schwarzwald-Baar-Heuberg, Birgit Hakenjos-Boyd.

An jenem 14. November entscheidet sich auf einer Nominierungsveranstaltung in der Messehalle in Schwenningen, wer bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr antreten wird. Der Kreisvorstand in Rottweil hat sich nun festgelegt: Er will die IHK-Präsidentin ins Rennen schicken, sprach sich einer Mitteilung zufolge mit großer Einmütigkeit für sie aus.

Stefan Teufel über Corona-Hilfe: Schulden nicht den nachfolgenden Generationen überlassen

Mit dieser "klaren Positionierung" hätten die Christdemokraten in ihrer jüngsten Sitzung im Sonnensaal des Kapuziners in Rottweil ein wichtiges personalpolitisches Zeichen für das Wahljahr 2021 gesetzt, heißt es.

Der Kreisvorsitzende und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag Stefan Teufel wird weiter zitiert: "Gerade in der Corona-Krise zeigt es sich, dass die Christlich Demokratische Union im Land wie auch im Bund dringend gebraucht wird, dass es auf uns ankommt." Denn wie im Brennglas zeigten sich für die beiden Abgeordneten von Bund und Land, Volker Kauder und Stefan Teufel, durch die Pandemie die Herausforderungen, Chancen und Risiken, mit denen das Land konfrontiert werde.

Für deren Bewältigung sei kluges und vernünftiges Handeln vonnöten, sagt Volker Kauder: "Einen zweiten Lockdown würden wir nicht verkraften." Darum müsse alles dafür getan werden, diesen zu verhindern und daran zu arbeiten, die Wirtschaft wieder zu beleben. Was aber nicht gelingen würde, wenn, wie von den Grünen angestrebt, der Individualverkehr immer mehr eingeschränkt würde. Der CDU-Politiker: "Wir brauchen Innovation und technischen Fortschritt. Und keine zusätzliche Belastung der Wirtschaft." Die Frage des Home-Office sei nicht durch die Politik zu regeln, sondern gehöre in das Unternehmen.

Um Maß und Mitte gehe es Stefan Teufel. "Die Hilfen, die wir in diesen Wochen und Monaten gegeben haben, waren richtig und notwendig. Doch wir müssen auch dran denken, die Schulden in den nächsten 25 Jahren zurückzuzahlen. In dieser Generation, denn wir dürfen sie nicht den Nachkommenden überlassen." Teufel betont, es sei wichtig, "dass wir wieder einen Weg eingeschlagen haben, bei dem den Schülern die Wege eröffnet werden, die ihnen eine gute Zukunft ermöglichen." Es müsse auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sein: "Auch darum sind wir gegen die verpflichtende Ganztagsschule, sondern stehen für ein offenes, breites Angebot, für Wahlfreiheit und Flexibilität."

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