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Rottweil Borkenkäfergefahr ist gestiegen

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Die Borkenkäfergefahr hat zugenommen. Foto: Forstamt Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Rottweil. Die Käfersituation im Landkreis Rottweil hat sich laut dem Staatlichen Forstamt deutlich zugespitzt. Bedingt durch ausgesprochene Trockenphasen in den vergangenen beiden Sommern und dem aktuellen Niederschlagsdefizit sind die Bäume geschwächt und bieten eine gute Voraussetzung für eine Massenvermehrung von Borkenkäfern. Dies betrifft vorrangig die Fichte, aber auch die Tanne. Während der Hauptflugzeit (Mai bis September) müssen deshalb Nadelholzbestände regelmäßig, das heißt einmal pro Woche, auf Käferbefall kontrolliert werden. Diese Kontrollen sind von den Waldbesitzern selbstständig durchzuführen.

"Bitte warten Sie nicht ab bis das Forstpersonal Sie anspricht. Zu erkennen ist Käferbefall an Bohrmehl, Harztropfen, Rotfärbung der Krone oder Nadelverlusten. Die befallenen Bäume sind schleunigst aufzuarbeiten und zu entrinden oder mit einer Vorausflugsspritzung zu behandeln, solange die Jungkäfer noch nicht ausgeflogen sind. Können Waldbesitzer die erforderlichen Maßnahmen nicht selbst durchführen, können Sie die Beratung des örtlich zuständigen Revierleiters in Anspruch nehmen", wird bei der Forstbehörde betont.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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