Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Rottweil "Bestatten ist meine Leidenschaft"

Von
Dustin Schubert, Bestatter aus Leidenschaft. Foto: Graner Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Er ist Bestatter mit Leib und Seele. Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatten Dustin Schubert und Jörg Schreiner das Rottweiler Bestattungshaus Hafa von Bernd Hafa übernommen, der sich aus Altersgründen zurückzog. Seither sind Schubert und Schreiner Ansprechpartner bei Trauerfällen und engagieren sich für eine würdevolle und heimatnahe Bestattungskultur.

Aber warum ergreift man heute als junger Mensch den Beruf des Bestatters? "Bestatten ist meine Leidenschaft", schwärmt Dustin Schubert, der viele Jahre in der Altenpflege arbeitete und dabei berufsbedingt ganz unterschiedliche Bestattungshäuser kennengelernt hatte. Er habe immer einen guten Draht zu den älteren Menschen gehabt, und viele auch bis zum Ende begleitet. "Ich war auch bei vielen Trauerfeiern, die mir aber nicht gefielen. Ich hatte so meine eigenen Ideen", erzählt Schubert, wie er schließlich zu seinem Beruf gekommen sei. Daraufhin habe er bei einem Bestatter in Stuttgart gearbeitet und sein Handwerkszeug gelernt.

"Bestatten ist eben mehr als die Menschen nur unter die Erde zu bringen", betont er. Ihm sei sehr wichtig auch für die Angehörigen ein Ansprechpartner zu sein. "Viele haben hier großen Redebedarf. Der Umgang mit den Angehörigen ist ganz entscheidend", weiß Schubert. Schließlich habe er sich dann selbstständig gemacht, und im Sommer dann schließlich gemeinsam mit Jörg Schreiner das Rottweiler Bestattungshaus übernommen. Mit dem Inhaberwechsel habe es zugleich auch einen Ortswechsel gegeben.

Den Hauptsitz hat das Bestattungsinstitut jetzt in der schmuck hergerichteten "Villa Marie" in der Königstraße 22, gleich neben dem Landgerichtsgebäude. "Hier in der Stadt sind wir näher an den Menschen und können Angehörige in den freundlich und liebevoll gestalteten Räumen empfangen, wo wir die notwendigen Formalitäten sorgsam regeln", betonen die neuen Geschäftsführer, denen sehr viel daran gelegen ist, dass sich die Angehörigen wohlfühlen.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.