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Rottweil Auf Sitzstufen am idyllischen Neckarufer

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Der erste Bauabschnitt am Neckar bei der Dreher’schen Mühle interessiert die Mitglieder des Bauausschusses. Foto: Nädele Foto: Schwarzwälder Bote

Der erste Bauabschnitt am Neckar bei der Dreher’schen Mühle geht seiner Fertigstellung entgegen. Er ist so etwas wie der Startschuss in Richtung Landesgartenschau 2028 – und auch weit darüber hinaus nachhaltig.

Rottweil. Noch laufen die Bauarbeiten am Neckar bei der Dreher’schen Mühle. Doch die Mitglieder des Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschusses des Gemeinderats, die sich am Mittwochabend vor Ort umschauten, sind sich mit Oberbürgermeister Ralf Broß einig: Das wird ein idyllisches Fleckchen werden. Vor Weihnachten sollen alle Aufgaben "im Wasser" abgeschlossen sein, wie die Ausschussmitglieder erfuhren. Je nachdem wie gut es das Wetter bis dahin mit der Fachfirma meint, könnten sogar die restlichen Arbeiten am Ufer noch in diesem Jahr fertig werden.

Für 730 000 Euro werden dort an der Dreher’schen Mühle das Wehr abgebaut, der Uferbereich neu angelegt und befestigt oder auch der Seitenkanal ans Mühlrad angepasst. Kurt Faupel und Roland Hönisch stellten das Vorhaben gemeinsam mit Bürgermeister Christian Ruf und Broß vor. Ziel dieses ersten Bauabschnitts: die Durchgängigkeit des Neckars für Lebewesen wieder herzustellen. Der ist dort schon jetzt kein stehendes Gewässer mehr. Sogenannte Störsteine sorgen obendrein dafür, dass mehr Sauerstoff die Wasserqualität verbessert.

Die Angleichung des Uferbereichs sorgt zudem dafür, dass der Neckar hier erlebbar wird. Die Idee, dabei mit großen Steinblöcken Sitzstufen einzubauen, ist übrigens eine Anregung aus dem Jugendhearing, wie Ruf die Erläuterungen Faupels ergänzte.

An Hochwasserschutz ist gedacht

Aufmerksamkeit galt in diesem ersten Bauabschnitt auch bereits dem vorderen Bereich des kleinen Mühlkanals. An einem kleinen Durchlass kann dort nun geregelt werden, wie viel Wasser fließen soll. An diesem Betonbauwerk können zudem Wandelemente zum Hochwasserschutz eingesetzt werden.

Später wird es in einem zweiten Bauabschnitt darum gehen, das Mühlrad wieder in Bewegung zu versetzen. Dann werde, so Faupel als städtischer Sachbearbeiter Grünanlagen, der Mühlkanal auch im hinteren Bereich überarbeitet. Für manche ein kleiner Wermutstropfen – auch angesichts der Kosten: Das Rad wird seine Runden nur noch abgekoppelt drehen, nicht mehr das Mahlwerk antreiben.

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