Die Kandidaten der Bürger für Ergenzingen sehen sich für die Wahl gerüstet. Foto: BfE Foto: Schwarzwälder-Bote

Bürger für Ergenzingen setzen sich für Pflegeheim im Ort ein / Zukunftswerkstatt wie in Eckenweiler angeregt

Von Angela Baum Rottenburg-Ergenzingen. Gabriele Mauthe, bislang für die Bürger für Ergenzingen (BfE) im Ortschaftsrat, kandidiert bei den Kommunalwahlen nicht mehr. Aufstellen ließen sich Renate Holzmann, Cornelia Ziegler-Wegner, Dieter Vater sowie Irmgard Kussauer. Alle vier sind im derzeitigen Ortschaftsrat vertreten. Weitere Kandidaten sind Thomas Gintschel, Gerd Hirschmüller, Martina Jost, Ralf Junker, Petra Raible, Christina Renz, Rudi Schneider, Markus Wagner sowie Serpil Yildiz.

Stark machen sich die "Bürger für Ergenzingen" etwa für ein seniorenfreundliches Ergenzingen und hier auch für ein betreutes Wohnen oder ein Pflegeheim im Ort. Nach den Wünschen der "Bürger für Ergenzingen" könnte man Ergenzingen noch bürger- und familienfreundlicher machen.

Was den Kandidaten bitter aufstößt, ist die Tatsache, dass sie bislang keinen stellvertretenden Ortsvorsteher stellen durften. Und dies, obwohl es das bisherige Wahlverfahren hergegeben hätte – die Bürger für Ergenzingen hatten hierfür die notwendige Stimmenanzahl. "Wir vermissen das Fair Play der CDU im Ortschaftsrat", erklärte Renate Holzmann, die es nicht gut findet, dass angeblich bereits vor Jahren festgelegt worden war, wer dem bisherigen Ortsvorsteher Hans Beser ins Amt folgen wird.

Unfair sei es, dass die BfE bereits vor fünf Jahren einen Anspruch auf den stellvertretenden Ortsvorsteher aus ihren Reihen gehabt hätten, dies aber nicht umgesetzt worden war. Die Folge sei gewesen, dass die Bürger für Ergenzingen immer viel Informationsbedarf gehabt hätten, da viel intern in der CDU gesprochen worden sei. Themen der BfE sind neben einer Seniorenwohnanlage im Ort auch die Gäubahn, ein Notariat, der Verkehrsverbund und dessen Ausweitung oder Optimierung und der Bahnhof.

Hier sollte die derzeitige Überquerung, die als Hochbrücke eingerichtet ist, einer Unterführung weichen. Die derzeitige Brücke über die Schienen sei eine große Gefahrenquelle und nicht barrierefrei. Zudem stelle sie ein Risiko dar.

Renate Holzmann betonte, dass die BfE viel anstoßen würden im Ortschaftsrat, auch im Bereich "Bildung und Betreuung." So stellten die BfE etwa den Antrag auf eine Kinderkrippe.

Auch das Thema Unterdreijährige sei wichtig gewesen, und so habe der Ortschaftsrat den Beschluss für eine Kindertagesstätte gefasst. Die BfE wünschen mehr Bürgerbeteiligung und auch Umfragen bei den Bürgern zu bestimmten Punkten.

Schlagworte sind auch eine Zukunftswerkstatt, wie sie in Eckenweiler bereits stattgefunden hat. "In Eckenweiler ist man weiter, die haben einen tollen Kindergarten mit besseren Öffnungszeiten als in Ergenzingen", war die einhellige Meinung. Tagespflege für Senioren wie in Weitingen, Mitgestaltung der Bürger und wichtige Impulse für die Zukunft setzen sind Ziele der Bürger für Ergenzingen.

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