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Rottenburg So passen sich die Schulen an die Krise an

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Rottenburg (lst). Da Schüler aufgrund der aktuellen Lage über einen Zeitraum von mehreren Monaten nicht durch den gewohnten Unterricht gefördert werden konnten, wurde nun ein Nachhilfeprogramm während den Sommerferien ins Leben gerufen. Außerdem wird der Ausbau digitaler Lernmittel geplant, damit die Schulbildung danach wieder mehr und mehr auf den alten Qualitätstand zurückkehren kann.

Für die Sommerferien ist ein Nachhilfeprogramm vorgesehen, das insbesondere in den Fächern Mathe und Deutsch Unterstützung anbietet. "Der Fokus liegt auf den Basiskompetenzen: Lesen, Schreiben und Rechnen", erklärt Angelika Thomma, Leitung der Abteilung Schule und Sport, im Integrationsbeirat. Dies soll mit einem Stundenplan von vier Einheiten zu je 45 Minuten für Grundschüler sowie drei Einheiten zu je 60 Minuten für Schüler auf weiterführenden Schulen realisiert werden. Thomma fährt fort: "Durchgeführt werden die Kurse von den Lehrern."

Die Lehrer seien es auch, welche die Kinder mit Nachholbedarf vorschlagen und diese nach einem Gespräch mit den Eltern schließlich zum Programm anmelden. Es gibt allerdings auch Hürden, die noch überwunden werden müssen. "Manche Schulen haben nicht genug Räumlichkeiten oder Lehrer." Doch Thomma zeigt sich optimistisch. "Wir, die Stadt, werden Räumlichkeiten für betreffende Schulen organisieren, das bekommen wir geregelt."

Doch auch nach den Ferien wird die Pandemie den Schulalltag beeinflussen, weshalb es notwendig ist, frühzeitig Vorbereitungen zu treffen. Da ein normaler Schulalltag im September nicht möglich sein wird, sei es bedeutend, bis dahin die digitale Ausstattung der Schulen deutlich zu verbessern. Nur so könne eine Teilhabe aller am Unterricht funktionieren. Zur Umsetzung dieses Projekts erhält die Stadt Unterstützung vom Staat. "Mit den finanziellen Mitteln werden wir Tablets, um genau zu sein iPads, kaufen", sagt Thomma. "Die iPads werden prozentual nach Schülerzahlen an die weiterführenden Schulen verteilt. Je mehr Schüler eine Schule hat, desto mehr Geräte werden ihr zugeteilt. Für die Grundschulen haben wir keine angedacht. Außerdem soll es einen Nutzungs- und Leihvertrag geben, der genau regelt, was mit dem Tablet getan werden darf, was im Falle eines Schadens passiert und Ähnliches." Bereits zu Schulbeginn im September sollen die Schulen mit den Lernhelfern ausgestattet werden. Ob die Zeit für die Organisation reicht, ist unklar. Im Herbst jedoch seien die Tablets auf jeden Fall einsatzbereit.

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