Der Ortsverein Königsfeld steht den Kollegen in Mönchweiler zur Seite, da es keinen Bereitschaftsleiter mehr gibt. Die Helfer bringen es bei verschiedenen Einsätzen auf 3842 Arbeitsstunden. Der Vorsitzende würdigte zudem treue Mitglieder.
Norbert Maurer, Vorsitzender des Ortsvereins Königsfeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), war erfreut, dass die Versammlung so gut besucht war. Der Schulungsraum zeigt sich auch im neuen Glanz, nachdem das Parkett bearbeitet wurde und die Wände neu gestrichen sind.
Jahresrückblick
Viel Arbeit bereite die Überarbeitung der Webseite. Als erfolgreich ist die Aufteilung des Bereitschaftsdiensts auf mehrere Schultern anzusehen. Norbert Maurer dankte dem Bereitschaftsdienst für seine Arbeit. Es herrsche noch ein hoher Anteil an Bürokratie. Dies führe zu einem enormen Arbeitsaufwand. Auch die anderen Mitglieder ließ er nicht unerwähnt, bringen sie doch etliche Stunden an Einsatz auf.
Jugend
Florian Kieninger berichtete von der Jugend. In ihren Übungsstunden wurden spezifische Themen des DRK- Diensts verarbeitet. Bei einem Wettbewerb im Kreis belegten die jungen DRKler den ersten Platz. Der Kameradschaft diente die Teilnahme am Zeltlager.
Einsätze
Der Helfer vor Ort hatte 17 Einsätze zu absolvieren. Bei internistischen und chirurgischen Fällen und bei Unfällen war er gefragt. Bei vier Alarmierungen ging es um Brände in Mönchweiler, Niedereschach und Buchenberg. Hinzu kommen Sanitätseinsätze.
Ausbildung
Mit den Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Königsfeld und Neuhausen gab es zwei Übungen. Dienstabende waren auch zu verzeichnen. Die Breitenausbildung erstreckte sich auf 18 Rotkreuzkurse. Sieben Mal stand das Thema Erste Hilfe am Kind im Fokus.
Blutspende
Überaus erfolgreich sind die Blutspendeaktionen. 1978 zu Beginn war es noch ein Termin, heute sind es vier im Jahr. 16 998 Blutspenden kamen bei 111 Terminen zusammen.
Finanzen
Kassierer Manfred Obergfell ließ ein großes Zahlenwerk Revue passieren, das ein ausgeglichenes Konto darstellte.
Ehrungen
Immer etwas Schönes seien Ehrungen, so der Vorsitzende. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Helmut Stratmann geehrt. Christoph Schwager, der auch Abteilungskommandant der Feuerwehr in Königsfeld ist, erhielt die Ehrung für 20 Jahre. Er ist zudem als Helfer vor Ort tätig. Der stellvertretende Vorsitzende Bernd Möller ist seit 15 Jahren dabei. Maurer hält die Ehrungen für fünf Jahre wichtig. Es seien vorwiegend junge Menschen, welche die Zukunft des Vereins bilden. So zeichnete er Lucas Storz, Florian Kieninger und Kevin Wolf aus.
Fusion
Beim Punkt Verschiedenes ging es um eine eventuelle Fusion oder eine Übernahme des DRK-Ortsvereins Mönchweiler. Aufgrund personeller Umstände – es gibt keinen Bereitschaftsleiter mehr – ist da zunächst eine Unterstützung angesagt. Ein Zusammenarbeit gibt es bei Einsätzen bisher schon. So soll unter den Fittichen von Königsfeld ein Neuanfang versucht werden. Sollte dies zu keinem Erfolg führen, käme es wohl zur Auflösung des Vereins in Mönchweiler.
Bernd Möller gab zu bedenken, dass es vor der Auflösung erst einen Versuch des Weiterbestands geben solle. Stephan Niggemeier, Geschäftsführer des Kreisverbands, bemerkte, dass Mönchweiler auf sie zugekommen sei. Nun werde geprüft, ob es einen Verein Königsfeld mit einer Ortsgruppe Mönchweiler geben könnte. Im Moment sieht es aber eher nach Auflösung auf. Es war Thema, dass dadurch mehr Arbeit auf Königsfeld zukommt. Dies sei schon einmal der Fall gewesen, als Mitglieder aus St. Georgen sich einbrachten. Die Zusammenarbeit sei ja momentan schon bei Blutspendeaktionen und Einsätzen vorhanden. Nun soll es auch eine Chance geben, schon im Hinblick auf die 15 Jugendlichen, die es in Mönchweiler gibt, lautet das Fazit. Auf dieser Basis gibt es in absehbarer Zeit ein Gespräch unter Mitwirkung des Kreisverbands.