Betrifft: Stellplätze für Wohnmobile; Leserbrief vom Mittwoch, 12. November Recht hat das Rosenfelder Ehepaar Klink: Wohnmobil-Plätze wären eine Attraktion. "Rosenfeld hat Klasse"; dies scheint außerhalb desselben durchaus erkannt zu sein, und viele kommen gerne hierher. Besser kann es eigentlich auch um die idealen Rahmenbedingungen gar nicht sein, welche die (nun verhinderten?) Stellplätze flankieren und die Besucher-Frequenz fördern könnten. Hinzu kommt die Nähe zur Autobahn als Positiv-Argument für Reisemobilisten auf zeitsparender Suche nach einem attraktiven Stellplatz. Wichtig für alle Entscheidungen: Die Branche der Wohnmobile boomt. Bekanntermaßen ist sie längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie ist zukunftsorientiert und bei weitem noch nicht gesättigt. Leider muss aber der Chefredakteur des bundesweit erscheinenden, auflagenstarken Magazins für Reisemobilisten "Promobil", Aufgabe 11/2014, in seinem Vorwort berechtigt kritisch anmerken, dass der Gemeinderat in Rosenfeld das bereits durchgeplante Stellplatz-Projekt am Freibad verhindert habe. Unser Städtle macht wieder Furore! Aber in negativem Sinne (hatten wir auch schon mal). Der bedauernswerten Entwicklung stehen Rosenfelder Traditionsvereine befremdet gegenüber, die sich in bürgerschaftlichem Engagement redlich um Aufwertung der Region abmühen. "Freunde gewinnen für Rosenfeld" war bislang ein Motto, unter welchem publikumswirksame Projekte realisiert wurden. Tatsächlich ist zwischenzeitlich eine Steigerung der Gästeresonanz unverkennbar. Gleichwohl wären Sinnfragen der in diesem Sinne ehrenamtlich Tätigen nicht verwunderlich, wegen fehlender Investitionen in förderungswürdige Projekte ihr Bürgerschafts-Engagement in Richtung Null zu entwickeln. Friedbert Morsch Rosenfeld