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Rosenfeld In der Mühle herrscht Hochbetrieb

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In der Klostermühle in Heiligenzimmern herrscht Hochbetrieb. Die Landwirte erhalten nach dem Abladen ihren Anlieferungsschein. Foto: Schwarzwälder Bote

Rosenfeld-Heiligenzimmern. Während der Getreideernte herrscht in der Klostermühle in Heiligenzimmern große Geschäftigkeit. Die Brüder Wilhelm und Gottfried Lohrmann können auf die Mitarbeit ihrer Söhne Andreas und Benjamin, der anderen Helfer sowie auf das Laboranten-Team setzen.

Jedes Jahr läuft die Ernte nach einem anderen Schema ab. War man bisher gewohnt, dass zuerst die Wintergerste und der Raps angeliefert werden, so wurden in dieser Saison fast alle Sorten gleichzeitig geerntet und zur Mühle gebracht.

Die Mähdrescher laufen von morgens bis in die Nacht und stoppen nur, wenn es am Abend feucht wird. Den Landwirten bleibt nicht viel Zeit für die Ablieferung ihres Getreides. Schnell wieder zurück zum Feld, heißt es, damit der Mähdrescher erneut entladen werden kann. Oft fahren die Landwirte mehrmals am Tag nach Heiligenzimmern.

Während das Korn angeliefert wird, sammeln sich die Mehlschwalben schon auf den Stromleitungen und kündigen den nahenden Spätsommer beziehungsweise Herbst an.

Die Getreideernte fällt unterschiedlich aus, heißt es in der Mühle. Zu kämpfen hatten die Landwirte zunächst mit der großen Hitze Anfang Juli. Dadurch wurde mit eher bescheidenen Erträgen gerechnet. Doch erstaunlicherweise hält sich der Hitzeschaden in Grenzen. Das Getreide konnte weitestgehend trocken unter Dach gebracht werden, die Qualität der Frucht ist durchschnittlich. Die Ernte wurde dann aber immer wieder durch Regen unterbrochen, was ebenfalls zu Qualitätseinbußen (Auswuchs) geführt hat. Der Preis für die landwirtschaft‘lichen Erzeugnisse hänge vor allem von der Entwicklung auf dem Weltmarkt ab, erklären die Lohrmanns. So bewege sich der Raps, der Dinkel und auch der Hafer auf dem Preisniveau des vergangenen Jahrs. Die Preise der anderen Sorten seien hingegen gefallen.

Weil die Ernte – auch weltweit – ohne große Schäden eingefahren werden konnte, gebe es keinen Grund, der den Preis nach oben treiben könnte, heißt es in der Mühle.

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