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Ringen "Vereine sorgt für Kampfrichter"

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Bezirksvorsitzender und ARGE-Geschäftsführer Bernd Imhof (links) gratuliert Alexander Fichter vom KSV Tennenbronn und Marc Buschle und Edwin Karl von der KG Nendingen/Mühlheim zum errungenen Meistertitel. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Alb-Bodensee (ARGE-SAB) wird am 2. September erneut nur zweigleisig in die Saison starten. Einen unerwarteten Zuwachs gibt es dafür bei der Jugend.

Die Vereinsvertreter des Bezirks 1 Südbaden und Bezirks 4 Württemberg trafen sich am Gründonnerstag im Schützenhaus Trossingen zum Staffeltag. Trotz des Abstiegs dreier Mannschaften aus den Ligen der beiden Landesverbände kann Staffelleiter Achim Schemel (AV Hornberg) für die Wettkampfsaison 2017 der Aktiven nicht auf die Drei-Ligen-Struktur, wie sie mit Ausnahme von 2016 viele Jahre bestand, zurückkehren.

Mit jeweils zehn Mannschaften sind die Bezirksliga und die Bezirksklasse jedoch optimal bestückt und lassen auf eine spannende Runde hoffen. Dies trifft vor allem auf Neuling VfK "Eiche" Radolfzell zu, der sich erst Ende vergangenen Jahres gründete. Die "Seehasen" sind auch maßgeblich daran beteiligt, dass es bei den Schülern mit derzeit 27 gemeldeten Teams (Vorjahr 23) einen regelrechten Boom gibt. Staffelleiter Martin Moosmann (AV Sulgen) freute sich vor allem über die Rückkehrer AC Villingen und SG Schramberg, die nach mehrjähriger Wettkampfpause nun wieder mit je einer Schülermannschaft im Boot sind.

Einen kräftigen Aderlass erlitt hingegen die Kampfrichtercrew des Bezirks 4. Nachdem Ende Januar Obmann Waleri Hettinger (AB Wurmlingen) aus privaten Gründen von seinem Amt zurückgetreten war und auch seine Kampfrichtertätigkeit beendet hat, übernahm Michael Ginsel (ASV Nendingen) kommissarisch die Leitung. Bereits Anfang des Jahres hatten mit Manuel Wagner (VfL Mühlheim), Sabrina Hepting, Nicolai Hezel (beide KSV Trossingen) und Benjamin Muske (AV Sulgen) vier Kampfleiter mit dem Pfeifen aufgehört.

Nach Auskunft von Ginsel verfügt der Bezirk 4 derzeit nur noch über eine Dutzend Kampfrichter, von denen Jonas Schmid (KSV Winzeln) und Andy Ruf (KSV Trossingen) noch als Ringer aktiv sind. Am Ende des Jahres stünden Neuwahlen an. Wie es danach weitergehe, wisse er noch nicht, räumte Ginsel ein. Amtskollege Claudio Bibbo (KSK Furtwangen) erinnerte an den seit vielen Jahren von ihm wiederholenden Appell "Vereine sorgt für Kampfrichter", der leider zu wenig ernst genommen werde.

Mit nur neun einsatzfähigen Mattenleitern und Jungkampfrichter Fabio Bauer (KSV Wollmatingen) sei auch sein Bezirk nicht gut aufgestellt. Bessere sich die personelle Situation nicht merklich, würden in der kommenden Wettkampfrunde deutlich mehr Kämpfe unbesetzt bleiben, wie dies in 2016 der Fall gewesen sei, warnte Bibbo. Rechtsausschuss-Vorsitzender Arno Endress (KSV Taisersdorf) berichtete von einem relativ ruhigen Sportjahr. Mit nur drei Anzeigen, zweimal wegen Unterschreitung der Mindestmannschaftsstärke und einmal durch Mannschaftsrückzug Schüler, sei dies im Vergleich zu den Vorjahren sehr lobenswert.

Auf keines seiner Urteile seien Einsprüche erhoben worden. Auch habe es weder Rote, noch Gelb-Rote Karten gegeben. Somit könne von einer überaus sportlich fairen Verbandssaison gesprochen werden, hob Endress hervor. Einstimmig beschlossen die Delegierten den redaktionell überarbeiten Ordnungsgeldkatalog sowie die Richtlinien für die Saison 2017.

Darin wird vor allem darauf hingewiesen, dass Vereine bei ihren Heimkämpfen darauf achten müssen, dass der Sanitätsdienst aus hygienischen Gründen nicht mit Straßenschuhen die Matte zur Behandlung von Sportlern betreten darf. Für die Meisterschaft in der Bezirksliga und der Bezirksklasse gratulierte ARGE-Geschäftsführer und Versammlungsleiter Bernd Imhof (SV Triberg) den Vereinen KSV Tennenbronn II und KG Nendingen/Mühlheim.

Am 27. Mai feiert die Arbeitsgemeinschaft ihr 50-jähriges Bestehen mit einem kleinen Festakt in der Festhalle Sulgen. Dabei sollen ehemalige Medaillengewinner von Deutschen Meisterschaften sowie Teilnehmer von Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen geehrt werden. Außerdem findet ein Jugendvergleichskampf zwischen den Bezirken 1 und 4 der ARGE statt.

Verbunden wird das Jubiläum mit dem 57. Jahrestreffen der Vereinigung Ehemaliger Ringer. Imhof appellierte dabei in seinem Schlusswort, zahlreich zu diesem Fest zu erscheinen.

ARGE-Bezirksliga: KSV Allensbach, KSV Wollmatingen, StTV Singen, KSV Trossingen, KSV Vöhrenbach, KG Nendingen/Mühlheim, KG Wurmlingen/Tuttlingen, AV Sulgen II, KSV Winzeln II, KSV Taisersdorf II.

ARGE-Bezirksklasse: AC Villingen, VfB Friedrichshafen, VfK Radolfzell, AV Hornberg, KSV Gottmadingen II, KSK Furtwangen II, KG Baienfurt II, AV Hardt II, AB Aichhalden III, KSV Taisersdorf III.

 
 
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