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Ringen Jan Rotter so richtig im Pech

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Der Triberger Jan Rotter (unten) musste im Halbfinale gegen den Mühlenbacher Florian Neumaier aufgrund einer Verletzung vorzeitig aufgeben und wurde Fünfter. Neumaier sicherte sich tags darauf zum zweiten Mal den Männer-Meistertitel. Foto: Herzog

Die "Neumaiers" – Florian (75 kg/VfK Mühlenbach) und Julian (85 kg/KSV Hofstetten) – sorgten bei den Deutschen Ringer-Meisterschaften der Männer im klassischen Stil mit Gold und Silber für Lichtblicke.

Es blieben jedoch die einzigen Medaillen für den Südbadischen Ringerverband in Saarbrücken, nachdem Vorjahres-Vizemeister Oliver Hassler (98 kg/RG Hausen-Zell) nicht startete, Chlovelle van Meier (66 kg/ASV Urloffen), Nick Scherer (59 kg/SV Eschbach 1967) und Jan Rotter (75 kg/SV Triberg) die Chance auf Bronze vergaben.

Letzterer hatte ausgesprochenes Pech. Nach einem überzeugenden 8:0-Auftaktsieg gegen Nick Jakobs (AC Müllheim/Rhein) in der Qualifikation schaffte der Triberger beim 8:4-Erfolg gegen den mehrfachen deutschen Ex-Meister Adam Juretzko (SV Weingarten) im Viertelfinale eine kleine Überraschung. Trotz einer zwischendurch ausgekugelten Schulter rang Rotter in Führung liegend nach einer ärztlichen Behandlung weiter und brachte den historischen Sieg über die Zeit. Das Halbfinale gegen Florian Neumaier (VfK Mühlenbach), der zuvor Hans-Jörg Scherr (SV Ebersbach) und Eric Ritter (SV Weingarten) mit 7:0 und 8:0 aus dem Rennen geworfen hatte, musste Rotter ebenso kampflos abtreten wie den Kampf um Bronze gegen Ritter. Dies bedeutete wie im Vorjahr Rang fünf. Neumaier nutzte die Chance und wurde mit einem mühelosen 10:0-Finalsieg über Karan Mosebach (RSV Frankfurt/Oder) nach 2013 zum zweiten Mal Deutscher Männermeister.

Nur haarscharf schrammte Julian Neumaier an seinem ersten Männertitel vorbei. Er hatte im Endkampf gegen den mehrfachen deutschen Meister Jan Fischer (KSV Köllerbach) bei seiner 0:2-Niederlage ordentlich dagegen gehalten. Der Kinzigtal-Ringer profitierte allerdings im Viertelfinale von einem Aufgabesieg über Ilja Klasner (ASV Schorndorf), da er zu diesem Zeitpunkt mit 4:8 in Rückstand lag.

Enttäuschend endeten die Titelkämpfe dagegen für Fabian Reiner (KSV Tennenbronn/71 kg). Als Bronzemedaillengewinner von 2015, Silber in 2014 und aufgrund des fehlenden Titelverteidigers und Olympiateilnehmers Frank Stäbler (TSV Musberg) mit großen Ambitionen in die saarländische Hauptstadt angereist, kam schon im Achtelfinale das Aus. Nach dem gelungenen 11:0-Auftaktsieg in der Qualifikation gegen Tim Stoll (RC Ehrenfeld) vermasselte ausgerechnet Verbandskollege Benedikt Rebholz vom Oberligisten KSV Rheinfelden die Tour des Tennenbronners. Der Oberrhein-Ringer ließ Reiners Techniken nicht zur Geltung kommen und erreichte beim 1:1-Endstand aufgrund der zuletzt erzielten Wertung das Viertelfinale. Trotz starker Leistung gegen den vorjährigen Vizemeister Maximilian Schwabe (KSV Pausa) unterlag Rebholz mit 0:1 und schied aus, weil Schwabe das Finale nicht erreichte. Rebholz und Reiner platzierten sich als Siebter und Achter. Der Freiburger Ivan Drobny schied nach einer Niederlage gegen Brain Tewes (RC Cottbus) ebenso vorzeitig aus wie Adrian Stockburger (KSV Tennenbronn), der im Achtelfinale dem Oberallgäuer Maximilian Goßner (TSV Westendorf) mit 0:9 unterlegen war.

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