Bernd Riexinger und Katja Kipping haben die Linke über acht Jahre geführt und dabei einige Zerreißproben mit bestanden. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Katja Kipping und Bernd Riexinger treten auf dem Bundesparteitag nicht mehr als Parteichefs an. Sie haben die Linke stabiler gemacht.

Berlin - Auf ihrem Göttinger Bundesparteitag im Juni 2012 hatte die Linke in den Abgrund geblickt. Es gab eine offene und hoch dramatische Konfrontation zwischen und Ost und West, zwischen den Gründungsvorsitzenden der aus der PDS und der WASG hervorgegangenen Linkspartei, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. Gysi hatte in einer Wutrede von „Hass“ und „pathologischen Zuständen“ unter den Genossen gesprochen. Es wäre besser, „sich fair zu trennen“, als so weiterzumachen. Vor diesem Hintergrund wurden mit der Dresdnerin Katja Kipping und dem Stuttgarter Ex-Verdi-Funktionär Bernd Riexinger nach heftigsten Debatten zwei neue Vorsitzende gewählt, die nach übereinstimmender Meinung vor allem eines waren: Übergangskandidaten.

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