René Wirths erinnert mit alten Alltagsgegenständen an die Vergänglichkeit. Foto: Eric Tschernow

Kassetten, Tafelsilber und Glühbirne: Der Berliner Maler René Wirths zeigt im Kornwestheimer Museum im Kleihues-Bau die Welt auf alte und doch ganz neue Weise.

Kornwestheim - Jetzt hat man sich doch noch von ihm reinlegen lassen. Es ist unübersehbar, dass René Wirths fotorealistisch malt. Auf riesigen Flächen hat er zum Beispiel einen Kassettenrekorder so präzise eingefangen, dass kein Zweifel besteht, dass hier die Wirklichkeit möglichst detailgenau auf die Leinwand gebracht wurde. Und dann lässt man sich doch verführen, ganz nah an den kleinen Keilrahmen heranzutreten, um zu überprüfen, ob diese Holzlatten und Verstrebungen nicht doch echt sind – und der Künstler sich eine kleine kesse Geste erlaubt und ein Gemälde einfach mit dem Gesicht zur Wand gehängt hat. Nein, hat er nicht.

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