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Reiten Keine "Hexenkessel-Atmosphäre" im Oktober in Bisingen

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Hoch her geht es normalerweise beim Turnier in Bisingen – kaum vorstellbar unter strengen Hygienevorschriften.Foto: Rutschek Foto: Schwarzwälder Bote

Eine traurige Mitteilung für die Reitsportfans: Das 24. Hoenzollern-Reitturnier in Bisingen, das vom 30. September bis zum 4. Oktober geplant war, findet nicht statt. "So sehr wir es auch bedauern: Es wird im Oktober 2020 kein Hohenzollern Reitturnier in Bisingen geben", fasst es Veranstalterin Catrin Meiser-Feyrer zusammen.

Leicht gefallen ist ihr die Absage nicht. "Wir haben uns wirklich lange und ausführlich damit befasst, ob und in welchem Umfang eine solche Veranstaltung möglich sein könnte", sagt sie, "doch wir sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir den Erwartungen aller – auch unseren eigenen – im Corona-Jahr 2020 nicht gerecht werden."

Gewöhnlich steht das Reitsportzentrum Hohenzollern im Herbst ganz im Zeichen des Reitsports. Beim Hohenzollern-Reitturnier in Bisingen wird fünf Tage Spitzensport mit Wettbewerben der Klassen A bis S geboten. Das baden-württembergische Traditionsturnier lockt viele Reiter und Zuschauer an.

Entertainment, schicke Pferde, hochklassiger Reitsport und Turnierluft – das alles fasziniert Pferdefreunde beim Turnier im Reitsportzentrum Hohenzollern. Dabei messen sich hochkarätige Reiter und Pferde an dem fünftägigen Turnier unter der Burg Hohenzollern in den Disziplinen Springen, Dressur, Voltigieren und Fahrsport. Aber leider nicht in diesem Jahr.

"Für uns steht ganz klar die Gesundheit aller Beteiligten – ob Teilnehmer, Zuschauer, Helfer, Sponsoren oder Funktionäre – im Vordergrund", erklärt Meiser-Feyrer, "unsere Verantwortung nehmen wir da sehr ernst. Jedes gesundheitliche Risiko ist soweit wie möglich auszuschließen. Besonders im Hinblick auf die ungewissen Aussichten, die uns infolge der Pandemie für den Herbst diesen Jahres bevorstehen."

Kaum vorstellbar, dass die ansonsten herrschende Hochstimmung am Samstagabend vereinbar wäre mit Abstandsgebote und sonstigen Verhaltensbeschränkungen. "Die Hygienevorschriften für Indoor-Veranstaltungen sehen ganz anders aus als auf den aktuell stattfindenden Freilandturnieren", erwartet Meiser-Feyrer, "ich gehe beispielsweise fest davon aus, dass die Maskenpflicht bei den Hallenturnieren wieder für alle Beteiligen zum Tragen kommt." Das würde sich auf das gesamte Turnier auswirken. "Die familiäre Atmosphäre und das einzigartige Ambiente, welches unser traditionelles Hohenzollern Reitturnier ausmachen und auf welches wir jahrelang hingearbeitet haben, wären unter diesen Rahmenbedingungen nicht gegeben", sagt Meiser-Feyrer und bedauert: "Das bekannte Gänsehaut-Feeling am Samstagabend im Bisinger Hexenkessel wird sich mit maximal 500 Personen auf Abstand nicht einstellen."

Auch Schirmherr Günter-Martin Pauli, Landrat des Zollernalbkreises, bedauert die Absage. "Dass wir auf diese erstklassige, traditionsreiche und zugleich beliebte Veranstaltungen in diesem Herbst verzichten müssen, ist natürlich schade", sagt er. "Die Entscheidung ist jedoch konsequent, vernünftig und nachvollziehbar. Vor- und Weitsicht ist das Gebot der Stunde." Obwohl noch zweieinhalb Monate ins Land ziehen werden, ehe das Turnier stattgefunden hätte, weiß Pauli: "Die unsichere Zeit, in der wir uns befinden, lässt noch nicht abschätzen, wie sich das Geschehen nach dem Sommer weiterentwickeln wird." Und nicht nur er wünscht sich "mehr Normalität im Jahr 2021".

Damit wieder Reiter aus dem gesamten Bundesgebiet zum renommierten Reitturnier kommen – und auch wieder zahlreiche Akteure aus dem Ausland. Denn gute Organisation garantieren Catrin Meiser-Feyrer und ihr eingespieltes Team mit rund 100 Helfern im Parcours, Wettkampfbüro oder im Café. Die dürfen sich auf ihren Einsatz 2021 freuen. Meiser-Feyrer: "Versprochen! 2021 wird es auf jeden Fall ein Wiedersehen in Bisingen geben!"

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