Die Organisatoren und einige der Sponsoren des 26. Regionalwettbewerbs von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ Foto: Stadler

Der Wettbewerb „Jugend forscht“ steht wieder an. Der Regionalwettbewerb wird wieder einmal in Altensteig ausgetragen. Insgesamt 102 Teilnehmer stellen sich bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ der Herausforderung.

Am 22. und 23. Februar wird in Altensteig die 26. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ ausgetragen. Unter dem Motto „Mach dir einen Kopf“ sind die jungen Forscher und Experimentierfreunde beim Regionalwettbewerb im Nordschwarzwald aufgerufen, sich fragend aktuellen Herausforderungen zu stellen, neugierig pfiffige Ideen zu verfolgen und diese dann auch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Zum Pressegespräch begrüßte Bürgermeister Gerhard Feeß im Altensteiger Rathaus seinen Amtskollegen aus Nagold, Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Wettbewerbsleiter Klaus Gerlinger, Schulvertreter und Sponsoren sowie die Patenbeauftragte Petra Rauser. Feeß betonte die Wichtigkeit des Wettbewerbs, bei dem das diesjährige Motto einlädt, um nachzudenken, zu forschen und neugierig zu sein, der aber auch genügend Raum für Spaß und Wohlfühlen bereithält.

Sein Dank galt den 42 Unternehmen, die den zum neunten Mal in Altensteig stattfindenden Regionalwettbewerb finanziell fördern und damit eine große gesellschaftliche Verantwortung tragen. „Ohne die Sponsoren, allen voran die Firma Boysen als Hauptsponsor, die Sparkasse Pforzheim Calw und viele weitere sowie ein neuer Unterstützer wäre dies nicht möglich“, sagte Feeß.

Jüngster Teilnehmer ist acht

Oberbürgermeister Jürgen Großmann sieht glänzende Perspektiven für den Regionalwettbewerb Nordschwarzwald mit 102 Teilnehmern in sieben Fachgebieten mit 57 Projekten. Bei Jugend forscht beteiligen sich 31 Jungforscher mit 20 Arbeiten und 71 Schüler experimentieren an 37 Arbeiten. Der jüngste Teilnehmer ist aktuell acht Jahre, die Altersspanne reicht bis zu einem 19-Jährigen. Geforscht und experimentiert wird in den MINT-Bereichen, von Mathematik und Informatik über Biologie, Chemie und Physik sowie Technik und Arbeitswelt bis zu Geo- und Raumwissenschaften.

Ein Statement von Hauptsponsor Boysen, der seit 2008 den Wettbewerb unterstützt, wurde verlesen, da Geschäftsführer Rolf Geisel am Pressetermin verhindert war. Er benannte die Freude der Teilnehmer, die entgegen der aktuell grassierenden Leistungsallergie bei jungen Menschen Leistungsbereitschaft zeige, Grenzen neu definiere und die sich mit ihren Projekten einem Wettbewerb stellen, um als Beste das nächste Level zu erreichen und sich dabei für die MINT-Berufe begeistern. Für Geisel steht fest: „Ohne Leistung kein Fortschritt.“

Vielen ein Herzensanliegen

Wettbewerbsleiter Klaus Gerlinger lud zum Öffentlichkeitstag am 23. Februar ein. Zwischen 9 und 14.30 Uhr können die diesjährigen Projekte in der Eichwaldhalle besichtigt werden. Gleichzeitig erwähnte er, dass „Schüler experimentieren“ in „Jugend forscht junior“ geändert werden soll. Patenbeauftrage Petra Rauser zeigte sich erfreut, dass in Altensteig eine große Spanne von Projekten realisiert werde, auch herzliche Projekte mit Teilnehmern aus Altensteig und der Region, wie Freudenstadt, Horb und Tübingen. Neu dabei ist die Gemeinschaftsschule Neubulach.

Die anwesenden Sponsoren Firma Richard Wolf, Innovationstechnik aus Knittlingen, Sparkasse Pforzheim-Calw, Planungsbüro MC Plan, Nagold, Essig Frischmenü Spielberg und weitere lobten die Begeisterung der jungen Menschen für ihr Forschen und Experimentieren, das sie gerne unterstützen.

Schulleiter Klaus Ramsaier, Friedrich-Boysen-Realschule, sprach über die diesjährigen Projekte bei Jugend forscht der Altensteiger Realschüler und darüber, dass dieses Forschen das Leben der jungen Menschen verändern kann. Markus Schrade, Schulleiter des Christophorus-Gymnasiums Altensteig, ist der Wettbewerb mit den strahlenden Kinderaugen ein Herzensanliegen. Seine Schüler helfen dabei mit, die Schülerbesuche ganzer Klassen am Öffentlichkeitstag zu organisieren.