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Region Info: Sturmtief "Fabienne" und seine Auswirkungen

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In Albstadt-Tailfingen riss der Sturm ein kleines Festzelt mit sich fort. Foto: Lukas

Stuttgart/Region - Beim ersten schweren Sturm im kalendarischen Herbst sind in Baden-Württemberg elf Menschen verletzt worden. Ein vierjähriger Junge schwebt in Lebensgefahr, wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte. Im benachbarten Bayern forderte das Sturmtief "Fabienne" ein Todesopfer. Ein Sprecher des Lagezentrums in Stuttgart sagte am Morgen, das ganze Land sei von schweren Schäden betroffen: "Bäume sind umgestürzt, Autos zerstört, Bauzäune umgekippt."

Während es in Baden-Württemberg keine Todesopfer gab, kam im benachbarten Bayern eine Frau ums Leben. Auf einem Campingplatz im Landkreis Bamberg stürzte am Sonntagabend ein Baum um und erschlug eine 78-Jährige, wie die Polizei mitteilte. Die Frau erlitt schwerste Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle.

In Baden-Württemberg gingen nach Angaben des Lagezentrums am Sonntag rund 1100 Notrufe bei der Polizei ein, die zu Einsätzen führten. Bei den Feuerwehr-Leitstellen waren es 1600 Notrufe. Bäume auf Straßen und Gleisen beschäftigten die Einsatzkräfte bis tief in die Nacht.

Am späten Sonntagabend hob der Deutsche Wetterdienst dann alle Unwetterwarnungen auf. Das Sturmtief "Fabienne" ziehe ab und auch die zugehörige Kaltfront verlasse Deutschland in Richtung Österreich, wie es in einer Mitteilung hieß.

Über die Situation im Einzelnen informieren wir in unserem Blog:

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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