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Region Bei Hitzewelle ist Vorsicht geboten

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Der Region steht eine Hitzewelle bevor (Symbolfoto). Foto: Pleul

Region -  Der Hochsommer nimmt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Dienstag an richtig Fahrt auf - mit Temperaturen von 30 Grad und mehr. Am Donnerstag und Freitag könnte es örtlich sogar noch wärmer werden, bis zu 36 Grad. Da sich gerade in den Städten die Hitze mehr staut, hält dort die Erwärmung auch nachts öfter an.

Insbesondere alle, die Urlaub oder Ferien haben, können sich also auf bestes Badewetter einstellen. Doch Vorsicht: Mit den Temperaturen steigt auch das gesundheitliche Risiko - für Urlauber ebenso wie für Berufstätige. Ärzte warnen vor körperlicher Überanstrengung und Dehydration. Sportler sollten gerade bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einen bis zwei Gänge zurückschalten. Und für alle gilt: genug trinken.

Das war auch die häufigste Antwort auf Nachfragen bei den Pflegekräften in Seniorenheimen der Region. Schließlich gelten ältere Menschen als besonders anfällig für gesundheitliche Schäden durch sommerliche Hitze. "Flüssigkeit ist das A und O", sagt etwa Hannelore Rack, Pflegedienstleiterin der Tagespflege "Herbstrose" in Neuweiler (Kreis Calw). Dort gebe es an heißen Tagen einen "Trinkplan": Demnach müsse jeder bis 11 Uhr mindestens 800 Milliliter Wasser getrunken haben. Zudem werde verstärkt darauf geachtet, dass die Senioren bei Ausflügen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. "Sonnenschutz ist ganz wichtig", erklärt Rack. Einige müssten darauf achten, die Beine häufig genug hochzulegen. "Die schwellen bei Hitze oft schnell an", sagt sie weiter.

Als Tipps für den Alltag empfiehlt die Expertin außerdem kalte und feuchte Tücher. Die seien für Stirn und Hände eine beliebte Erfrischung. Auch kalte Fußbäder würden angeboten - die kämen bei den Senioren aber "nicht so gut an", verrät die Pflegerin. Und auf eine gute Luftzirkulation innerhalb von Gebäude müsse geachtet werden: Zimmer sollten laut Rack immer wieder durchgelüftet werden.

Auch in der Parkresidenz am Germanswald in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) legt man gerade an heißen Sommertagen Wert auf eine gute Luft in den Zimmern. Es werde immer mal wieder eine Tür aufgelassen, "aber man muss auch aufpassen, dass es keinen Durchzug gibt", sagt Pflegekraft Michaela Melzer. "Da sind wir sehr vorsichtig". Abhilfe könne gelegentlich ein Ventilator schaffen. Auch das Programm für die Senioren werde den Temperaturen angepasst: "Wir starten keine körperlich anstrengenden Aktivitäten", erklärt Melzer. So sei in dieser Woche der Auftritt einer Trachtengruppe in der Parkresidenz geplant - man beschränke sich bei dieser Hitze eher aufs "Zugucken" oder auf entspannte Brettspiele.

Im Alten- und Pflegeheim Oettinger in Freudenstadt (Kreis Freudenstadt) arbeitet Siegfried Stock. Auch er nennt die ausreichende Flüssigkeitsversorgung als wichtigste Maßnahme. Zudem müsse darauf geachtet werden, dass sich die Senioren nicht zu warm anziehen. Außerdem würden die Bewohner an besonders heißen Tagen häufiger gewaschen: "Die Körperhygiene ist dann zweimal am Tag dran", sagt die Pflegekraft.

Er hat einen zusätzlichen Tipp parat, der nicht nur Senioren helfen kann: "Lauwarmer" Tee sei besser als ein kaltes oder heißes Getränk: "Das reguliert die Körpertemperatur besser", erklärt Stock.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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