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Ratshausen Die Erweiterung gerät ins Stocken

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Die Süderweiterung auf dem Plettenberg sorgt weiter für Diskussionen. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rahmen des Antrags der Firma Holcim zur Süderweiterung des Plettenbergs kann auch Ratshausen eine Stellungnahme abgeben. Dies sollte in der Sitzung am Donnerstag geschehen. Doch der Beschluss wurde verschoben – aufgrund fehlender Unterlagen.

Ratshausen. Vor allem was die Themen Sprengerschütterung und Wasser angeht, wollte die Ratshausener Verwaltung die von Holcim vorgelegten Antragsunterlagen genauer unter die Lupe nehmen lassen.

Exemplarisch stellte Bürgermeister Heiko Lebherz Auszüge der Prüfung der Firma HPC aus Rottenburg vor. Ende August bekam die Firma den Auftrag, das von Holcim vorgelegte hydrogeologische Fachgutachten vom Februar 2018 zu prüfen. Die Antwort kam nur drei Tage später. Die Firma HPC stellte fest, "dass Aussagen zur Grundwasserfließrichtung und damit zur Lage von Quelleinzugsgebieten ohne Probebohrungen und Grundwasssermessstellen auf der geplanten Erweiterungsfläche getroffen werden". Auch komme das von Holcim eingereichte Gutachten aufgrund verschiedener Untersuchungsmethoden zu "widersprüchlichen Ergebnissen und Aussagen zu den Einzugsgebieten der Quellfassungen und damit zu deren Betroffenheit durch die Erweiterungsfläche".

Weitere Defizite sieht HPC bei auffälligen Befunden aus der hydrochemischen Untersuchung von Oberflächen- und Grundwasserproben, da diese nicht als Risikoindikatoren gewertet würden. Fazit der Firma: "Es besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Süderweiterung entgegen der Schlussfolgerung des Fachgutachtens doch zu einem höheren Anteil innerhalb der Quelleinzugsgebiete (Plettenbergquelle, Hausener Quellen) liegt" und dass sich eine qualitative Beeinträchtigung der Quellfassungen nach den vorgelegten Unterlagen nicht ausschließen lasse. Doch ob diese Prüfungsergebnisse weiter Bestand hätten, sei unklar.

Vor drei Wochen, so Lebherz, habe sich das Landratsamt bei ihm gemeldet: Die drei Ordner mit den Antragsunterlagen müssten zurückgeschickt werden, weil festgestellt wurde, dass die von Holcim eingereichten Unterlagen nicht vollständig seien und ergänzt werden müssten. Was genau fehlt, wurde Lebherz nicht mitgeteilt. Er konnte deshalb auch nicht einschätzen, ob die geprüften Gutachten betroffen sind und sich eventuell Änderungen ergeben. "Das heißt, wir bekommen ergänzte Unterlagen", führte der Bürgermeister weiter aus.

Sobald die neuen Unterlagen vorliegen, beginne die erneute Anhörungsfrist – das hatte Lebherz diese Woche abgeklärt, weshalb auch erst einmal kein Zeitdruck für die Formulierung einer Stellungnahme der Ratshausener bestehe. Derweil will Lebherz die von ihm gesichteten Prüfungsunterlagen an die Gemeinderäte weiterleiten.

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