Mouctar Diakhaby (hinten) im Gespräch mit dem Schiedsrichter, nachdem er offenbar rassistisch beschimpft worden war. Foto: imago images/Agencia EFE

Im Duell der beiden spanischen Erstligisten FC Cadiz und dem FC Valencia soll es am Sonntagabend einen Rassismus-Vorfall gegeben haben – die Spieler des FC Valencia verließen daraufhin den Platz.

Cádiz - Die Mannschaft des FC Valencia hat am Sonntag beim Punktspiel in der spanischen Primera Division beim FC Cadiz wegen einer rassistischen Beleidigung das Spielfeld verlassen. Nach einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Valencias Mouctar Diakhaby und Juan Cala von den Gastgebern verschwanden die Gäste nach einer halben Stunde geschlossen in die Kabine. 

„Das Team hat sich besprochen und entschieden weiterzuspielen, um für die Ehre des Klubs zu kämpfen, aber Rassismus in jeglicher Form zu verdammen“, hieß es in einer Mitteilung in den Sozialen Netzwerken. Der Franzose Diakhaby sei rassistisch verunglimpft worden, er habe aber „seine Teamkollegen gebeten, auf das Feld zurückzukehren“.

Diakhaby wurde ausgewechselt und verfolgte den Rest des Spiels von der Tribüne aus. Cala blieb zu Beginn der zweiten Halbzeit draußen.

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