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Rangendingen Mit nassen Schwämmen die Betreuerinnen attackiert

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Im Alten Schulhof ging es diese Woche beim Kreativ-Workshop eher gemächlich zu. Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Schwamm-Schlacht und Gipshände – die Ferienbetreuung beim Jugendhaus Rangendingen muss dieses Jahr zwangsweise andere Wege gehen. Doch den Kindern wird dabei trotzdem viel Abwechslung und Spaß geboten – und das sechs Wochen lang.

Rangendingen. Morgens geht es bei der diesjährigen Ferienbetreuung in Rangendingen immer recht beschaulich los. Ab halb acht kommen die ersten Kinder in die Frühbetreuung. Ab neun sind dann alle da. Erst dann startet das eigentliche Programm, erklären Lara Vollmer, Saskia Braun und Ann-Katrin Christner. Sie sind in dieser Woche für den Spiel-, Kreativ- und Bastel-Workshop im Alten Schulhof zuständig.

Und damit ist auch schon eine wichtige Neuerung der diesjährigen Betreuungswochen genannt. Wegen der geltenden Corona-Regeln gibt es keine wie sonst gewohnt einzelnen Betreuungstage, für welche die Kinder nach Lust und Bedarf angemeldet werden können, sondern die Kinder kommen immer eine ganze Woche – und bleiben dann für diese Zeit auch immer zusammen.

Das sei schon anders, erzählt Ann-Katrin Christner, die bereits im vergangenen Jahr bei der Ferienbetreuung mitgeholfen hatte. Was aber nicht schlechter sei, stellt sie fest, weil die Kinder, die sich zum Teil kaum kennen, während dieser Woche gut zueinander fänden. Das sagen auch Tamara Baur und Leonie Brodbeck, deren Wochen-Workshop den Titel "Abenteuer und Wald" trägt. Sie arbeiten im großen Schulhof mit den Kindern.

Acht bis 15 Kinder, gemischt von der ersten bis zur vierten Klasse, besuchen im Schnitt die einzelnen Workshops, erzählen die Betreuer. Die Angebote tragen Titel wie "Kleine Forscher", "Sport", "Natur", "Wasser" oder "Zirkus", aber auch "Basteln und Malen". Denn das, sagen die Betreuerinnen, "kommt bei den Kindern immer gut an".

Die kleinen Gruppen, die wegen Corona nicht größer sein dürfen, empfinden alle als sehr angenehm. Alles in Allem könne man so viel besser auf die Kinder eingehen, meint Leonie Brodbeck. Die Kinder verbringen auch ihre Mittagspause in den Gruppen und bringen – weil die Mensa wegen Corona geschlossen ist – ihr eigenes Vesper mit.

Das einzige, was Ann-Katrin Christner vermisst, ist, dass dieses Jahr die Eltern ebenfalls wegen Corona überhaupt keinen Einblick in die Ferienbetreuung bekommen können. Einen Elterntag, wie es ihn im vergangenen Jahr beim Ferienspieldorf "Rängdäng-City" gab, dürfe es dieses Jahr leider nicht geben.

"Action-Workshop" im Wald, an der Starzel und am Stausee

Doch die drei jungen Betreuerinnen im Alten Schulhof finden, dass Jenny und Annkatrin Schilling vom Jugendhaus mit der jetzigen Form eine "echt coole Alternative auf die Beine gestellt" hätten, die den Kindern und ihnen selbst viel Spaß mache. Alle drei würden gerne im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, sagen sie.

Im alten Schulhof ging es entsprechend des Wochenthemas eher beschaulicher zu. Neben dem freien Spiel im Schulhof hatten die Kinder Turnbeutel bemalt, durften filzen und ihre selbst modellierten Gipshände bemalen. "Gipsmasken durften wir leider keine machen – wegen Corona", bedauern die Betreuer. Am Freitag dann ging es auf Schnitzeljagd – mit Abschluss am Badesee, was die Kinder angesichts der brütenden Hitze sehr genossen.

"Attacke!" hieß es am Freitag dagegen im neuen Schulhof. Dort war eine erfrischende "Schwamm-Schlacht" angesagt. Die funktioniert viel simpler als mit Wasserbomben: Schwamm eintunken und schon kann jeder und alles nass gemacht werden – so oft man möchte. Dass bei der Attacke vor allem die beiden Betreuerinnen Tamara und Leonie ins Visier genommen wurden, versteht sich von selbst

Die Woche über waren die Kinder beim "Action-Workshop" im Wald, an der Starzel und am Stausee unterwegs. Dort ließen sie ihre gebastelten Flöße schwimmen. In der Starzel baute der kleine Laurin zusammen mit seinem Freund einen Staudamm: "Da waren Steinbrocken dabei, die haben 20 Kilogramm gewogen. Zum Glück ist mein Freund schon acht - und echt riesig", erzählt er stolz.

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