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Rangendingen Hahn und Widmaier gratulieren Maxx

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Rangendingens Bürgermeister Johann Widmaier (von links), Geschäftsführer Eduard Seifer, Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn, Daniela Trivic, Sarah Maute und Karl-Heinz Walz Foto: Jauch Foto: Schwarzwälder Bote

Die Rangendinger Maxx GmbH ist Marktführer in Sachen automatische Probenahmetechnik. Das haben sich der Rangendinger und der Hechinger Bürgermeister mal aus der Nähe angesehen.

Rangendingen. Als "Tüftler auf industriellem Niveau" bezeichnen sich Karl-Heinz Walz und Eduard Seifer, Geschäftsführer der Rangendinger Firma Maxx Mess- und Probenahmetechnik GmbH. Das schreibt die Stadt Hechingen in einer Pressemitteilung.

Das Unternehmen, das die beiden Geschäftsführer 1997 gemeinsam gegründet haben, kann sich sehen lassen, es ist inzwischen Marktführer in Sachen automatische Probenahmetechnik für Wasser und Abwasser. 33 Mitarbeiter bauen im Jahr rund 3000 Geräte, die automatisch Proben für nachfolgende Laboruntersuchungen nehmen.

Damit erwirtschaftet der mittelständische Betrieb einen Umsatz von rund 8,5 Millionen Euro im Jahr. Und die Firma hat jüngst den vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verliehenen Umwelttechnikpreis 2019 erhalten. Ein Grund, Rangendingens Bürgermeister Johann Widmaier und auch seinen Hechinger Kollegen Philipp Hahn zu einer Betriebsbesichtigung einzuladen.

Dass das Hechinger Stadtoberhaupt mit dabei ist, resultiert aus dem Wohnsitz von Karl-Heinz Walz: Dieser wohnt in Hechingens Stadtteil Weilheim und hatte Hahn gleich mit eingeladen. Die beiden Bürgermeister gratulierten zum Umwelttechnikpreis, der für ein ganz besonderes Messgerät verliehen wurde: einen Pestizidprobenehmer den die Maxx GmbH für das Bundesumweltamt entwickelt hat.

Das Gerät wird für die automatische Probenahme in Vorflutern und Ablaufgräben in landwirtschaftlichen Gebieten eingesetzt. Ziel ist es, damit die Belastung dieser Gewässer mit Pestiziden, speziell Glyphosat, und anderen Stoffen nach Starkregen festzustellen.

Ob Pestizide im landwirtschaftlichen Bereich, der Sauerstoff- und Schadstoffgehalt in Flüssen Brasiliens oder der Schmutzanteil in Gerbereiabwässern Italiens: Wo immer Wasserproben automatisch genommen werden, da sei Maxx dabei, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Walz und Seifer setzen dabei voll auf die Vorteile eines eigentümergeführten Betriebes, in dem Entwicklung, Produktion und Vertrieb sich in einer Hand befinden. Eine hohe Flexibilität und Investitionskraft sowie schnelle Entscheidungswege sind gefragt. Und: "Wir können auch Nischen besetzen", betont Karl-Heinz Walz. Dabei arbeitet die Firma mit kompetenten Partnern wie Landes- oder Bundesbehörden und Hochschulen zusammen.

Um die Zukunft ist den Geschäftsführern nicht bange. Nicht nur, weil die Töchter von Karl-Heinz Walz, Sarah Maute und Daniela Trivic, bereits im Unternehmen mitarbeiten. Sondern, weil es auch in Zukunft so einiges zu messen geben wird.

Zum Beispiel den Gehalt an Mikroplastik oder Hormon- und Arzneimittelrückständen. "In guten und in schlechten Zeiten: wir suchen immer nach Verbesserung", so wird Karl-Heinz Walz in der Pressemitteilung zitiert. Aktuell sind es die Produktionsprozesse, die optimiert werden: Lager und Fertigung werden neu organisiert, damit die Probenehmer, es gibt stationäre, schrankgroße und mobile, deren Form an ein kleines Fass erinnert, noch optimaler montiert werden können.

Übrigens: die Probenehmer sind tatsächlich automatisch und führen die Probenentnahme ohne menschliche Hilfe selbstständig durch. Die Probenahme-Daten können die Geräte per Internet an die Kunden übermitteln.

Ihre Zulieferer sucht sich die Maxx GmbH in der Region oder im Ländle. Zum einen, weil die Transportwege schnell und günstig sind, zum anderen, weil die Qualität der heimischen Zuliefererteile geschätzt wird.

Und auch, weil die Lebensqualität hierzulande stimmt. In der Region haben die "Tüftler" ihre Heimat gefunden, ihren Wahlspruch haben sie dem Hechinger Film "Global Player" entnommen: "Wo wir sind isch vorne!"

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Klaus Stopper

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