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Radsport Alessa-Catriona Pröpster: Junginger Medaillenhoffnung

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Zweimal Gold sowie einmal Silber und Bronze holte Allesa-Catriona Pröpster bei der EM. Bei der WM in Frankfurt/Oder will sie ihrer Sammlung weitere Medaillen hinzufügen. Foto: Pröpster

Die Oberlandhalle in Frankfurt/Oder ist von Mittwoch bis Sonntag, 14, bis 18. August, Schauplatz der UCI Junior Bahnrad Weltmeisterschaften. Teilnehmer aus 48 Nationen buhlen dabei um die Titel.

Zu den Medaillenanwärterinnen zählt mit Alessa-Catriona Pröpster auch eine Fahrerin aus dem Zollernalbkreis.

Insgesamt 20 Juniorinnen und Junioren schickt der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Heim-WM in den Kurzzeit- und Langzeitdisziplinen ins Rennen und verspricht sich einige Medaillen. Denn schon bei den Europameisterschaften auf der Bahn im belgischen Gent im Juli hat der BDR-Nachwuchs mit sechs Titeln und insgesamt 13 Medaillen eine starke Bilanz hingelegt.

EM-Kader am Start

"Medaillen sollten drin sein", hofft Ausdauer-Bundestrainer Tim Zühlke, und setzt auf den gleichen Kader wie bei der EM mit den frisch gebackenen Europameistern Nicolas Heinrichs (Einerverfolgung) und Tim Teutenberg (Ausscheidungsfahren).

Noch erfolgreicher waren in Gent die BDR-Talente auf den Kurzzeitstrecken, wo es gleich vier Titel gab. Jeweils zwei Goldmedaillen holten Julien Jäger (RSC Turbine Erfurt) und die Jungingerin Alessa-Catriona Pröpster, die noch zwei weitere Medaillen holte. Damit aber nicht genug: Die 18-Jährige räumte auch bei den Deutschen Bahnradmeisterschaften im Velodrom in Berlin ab und holte in allen vier Kurzzeit-Disziplinen 500-Meter-Zeitfahren, Teamsprint, Keirin und Sprint die Titel. So versteht es von selbst, dass die Jungingerin, die für das Bahn-Team Rheinland-Pfalz fährt, auch in bei der Heim-WM in Frankfurt/Oder als Titelanwärterin gilt.

"Man weiß nie welche Fahrerinnen und Fahrer aus China und Australien kommen. Die Leistungsstärke dieser Athleten lässt sich schwer einschätzen, da man sie bis auf die Weltmeisterschaften sonst nie sieht", sagt Pröpster, "Aber ein Weltmeister-Trikot wäre schon schön, und dann in den anderen Disziplinen auf das Podest fahren und Medaillen sammeln."

Die Jungingerin ist mit ihrer derzeitiegn Form zufrieden. "Es geht bergauf. Bei den Europameisterschaften war ich noch absolut nicht zufrieden. Bei den deutschen Meisterschaften habe ich mich dann gesteigert. Von der Verletzung habe ich ich ganz auskuriert. Ich hoffe, dass ich jetzt bei der WM noch mal eine Schippe drauf legen kann."

Bereits am heutigen Mittwoch steht für Alessa-Catriona Pröpster der erste WM-Einsatz im Teamsprint an. "Ich denke, dass eher schwer wird, Medaillen zu holen. Wir waren bei der EM nur Dritte und jetzt kommen ja noch die Mädels aus China und Australien dazu, die mit vier Fahrerinnen anreisen, die alle ein Wörtchen mitreden wollen bei der Titelvergabe. Deshalb könnte es für uns knapp werden."

Am morgigen Donnerstag stehen für die Jungingerin die Qualifikationsläufe und Viertelfinals für den Sprint-Wettbewerb an. Sollte es Pröpster unter die besten Vier schaffen, stehen dann am Freitagabend die Finalläufe an. "Ich denke, das ich im Sprint schon ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann", sagt die Europameisterin in dieser Disziplin, "Natürlich kann taktisch immer was schief gehen. aber ich habe meine Nerven eigentlich gut im Griff."

Tags darauf, am Samstagmorgen, bestreitet die 18-Jährige die Qualifikation für das 500-Meter-Zeitfahren.

Das Finale findet dann am Samstagabend ab 17 Uhr statt. "Über 500 Meter kann ich vielleicht auch noch mal zulegen, da ich im Anfahren wieder stärker geworden", rechnet sich Pröpster auch in dieser Disziplin Medaillenchancen aus.

Am Sonntag geht es für Pröpster dann in die letzte Disziplin, das Keirin-Rennen, bei dem sie bei den Europameisterschaften ebenfalls zur Goldmedaille gefahren war. "Keirin ist eigentlich das, was mir am meisten liegt. Aber dann kann immer was passieren, dass man stürzt oder eingeklemmt wird. Es gehört eben auch Glück dazu."

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