Eine typische Szene in der Deutenberghalle am Freitagabend. Schwenningens Top-Scorer Courtney Stockard (links) wird gleich von Bremerhavens Leon Hoppe ausgespielt. Foto: Michael Kienzler

Die wiha Panthers Schwenningen haben in den Play-offs der ProA daheim gegen die Eisbären Bremerhaven mit 71:80 verloren. Eine schwache erste Halbzeit erwies sich bei den Gastgebern insgesamt dann als eine zu große Hypothek.

Die Gastgeber mussten weiterhin auf ihren Allrounder Felix Edwardsson (Daumenfraktur) verzichten und konnten lediglich im Schlussviertel überzeugen. Die Eisbären feierten hingegen einen souveränen ersten Sieg in ihren Play-offs. Bei ihnen machte ein überragender Curtis Davis (22 Punkte) den Unterschied aus.

Eisbären zeigen ihre Stärke

Von Beginn an demonstrierten die Bremerhavener ihre Offense-Stärke um einen sehr guten Curties Davies (allein 14 Punkte im ersten Durchgang). Die Eisbären zirkulierten den Ball in ihren Reihen ausgezeichnet, agierten äußerst variabel und lagen nach dem ersten Viertel mit 30:22 gegen in dieser Phase enttäuschend verteidigende Schwenninger vorne.

Die Eisbären steigerten sich im zweiten Viertel weiter und stellten die Panthers-Defense weiter vor einige Probleme. Zur Pause führten die Gäste mit 48:37. Das Spiel der Neckarstädter hatte in den ersten 20 Minuten nur von ganz wenigen Lichtblicken (zwei schöne Dunks von Jonas Niedermanner in Folge) gelebt.

Sehr deutlich waren beim Pausengang die Zweierquote der Norddeutschen mit 73:41 Prozent sowie die Quote von der Freiwurf-Linie aus mit 67:33 Prozent.

Bessere zweite Halbzeit

In der Pause nahm Panthers-Coach Alen Velcic taktisch in seiner Defense Korrekturen vor, was zur Folge hatte, dass sich die Gastgeber dann in den zweiten 20 Minuten verbessert zeigten. Doch es war nicht gut genug, um die Eisbären noch zu gefährden. Die Seestädter lagen nach dem dritten Viertel mit 64:51 vorne und gingen dann dazu über, die Partie im Schlussabschnitt mehr und mehr nur noch zu verwalten. Am Ende stand ein relativ sicherer 80:71-Sieg der Eisbären. Die Schwenninger Schlussoffensive kam auf jeden Fall zu spät. "Bei uns hat vor allem auch die Intensität gefehlt. Wir waren nicht gut genug, um Bremerhaven zu gefährden", bilanzierte Panthers-Forward Rytis Pipiras.

Am Montagabend treffen beide Teams an der Nordsee im Rückspiel aufeinander.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: