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Pforzheim Technik spielerisch vermitteln

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Pforzheim. Im Rahmen eines IoT-Workshops waren 32 Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasium Pforzheim zu Gast an der Hochschule Pforzheim. IoT ist eine Abkürzung und steht für Internet of Things, zu Deutsch "Internet der Dinge" (IdD).

Ziel des Workshops war es, den Schülern moderne Technologien wie "IoT" spielerisch zur vermitteln. Unterstützt wurden sie dabei vom Pforzheimer Professor Joachim Schuler, Studenten aus dem Bachelor-Studiengang Digital Enterprise Management sowie Stefan Mielitz, stellvertretender Schulleiter des Theodor-Heuss-Gymnasiums.

Nach der kurzen Begrüßung durch Joachim Schuler begann für die Schüler in vierer-Gruppen die Übungsphase mit einem IoT-Baukasten. Dieser bietet die Möglichkeit, in kurzer Zeit IoT-Ideen in die Realität umzusetzen, ohne einen Lötkolben in die Hand zu nehmen. Die modularen Bausteine wurden speziell entwickelt, um verschiedene Sensoren und Aktoren zu verbinden. Mittels Knöpfen, Drehschaltern, Motoren, Lüftern, LEDs, Soundbuzzern, Schiebereglern und weiteren Elementen lassen sich so einfache Ideen realisieren. "Etwas bauen, das etwas tut" war der Slogan, denn Spielen heißt auch etwas Neues zu entdecken.

Prototyp entwickelt

In der kreativen Phase galt es für die Schüler zu überlegen, welches Problem aus dem Schulalltag sie lösen wollen. Zur Lösung sollten sie mithilfe des IoT-Baukastens anschließend einen ersten Prototyp entwickeln, der zum Ende des Workshops vorgestellt wurde. So entstanden unter anderem eine Steuerung für die Überwachung der Raumtemperatur- und Raumluft unter Berücksichtigung, ob die Fenster offen oder geschlossen sind, eine Erinnerungsfunktion für die Sauberhaltung der Toiletten oder ein "Schülerzählgerät", sodass der Lehrer erkennen kann: Alle sind da. Der Unterricht kann beginnen.

"Den Schülern hat es großen Spaß gemacht – und was viel wichtiger war: Alle haben wertvolle Anregungen mitnehmen können. Bei allen Präsentationen gab es außerdem interessante Diskussionen, wie man die Idee noch besser oder effektiver gestalten könnte", zeigt sich Schuler begeistert von Verlauf und Ergebnissen des Workshops.

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