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Pforzheim Orientierung: Broschüren und Apps helfen

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Zahlreiche Broschüren und Apps helfen, sich in dem großen Angebot zu orientieren. Foto: I. Potente Foto: Schwarzwälder Bote

Straubenhardt/Enzkreis/Pforzheim. "Die Nachfrage nach regionalen und saisonalen Lebensmitteln aus nachhaltigem Anbau ist unverändert hoch. Wer diese direkt beim Erzeuger oder Verarbeiter einkauft, hilft mit, die Angebotsvielfalt in unserer Region zu wahren und die Produzenten ohne Umwege zu unterstützen." Darauf weist die Projektmanagerin der "Bio-Musterregion Enzkreis", Marion Mack, hin. Sie gibt außerdem Tipps, wo regionale Ware beziehungsweise Bio-Produkte ohne lange Anfahrtswege erhältlich sind.

Einen Überblick über das große Angebot biete beispielsweise die kostenlose Broschüre "Bio-Direktvermarkter und Naturkostläden im Enzkreis und in Pforzheim", die die Bio-Musterregion Enzkreis herausgegeben hat. Darin sind auf einer Kreiskarte viele landwirtschaftliche Bio-Betriebe, Verarbeiter mit Bio-Angebot und Naturkost- sowie Bioläden aufgeführt. Die Broschüre gibt es online unter www.biomusterregionen-bw.de/enzkreis (Rubrik "Infomaterialien").

Der ebenso kostenlos erhältliche "Regionale Einkaufsführer" des Landratsamtes Enzkreis listetmehr als 100 Direktvermarkter, Manufakturen, Gastronomien und vieles mehr auf.

Auch Hintergrundinfos

Er bietet aber auch zahlreiche Hintergrundinformationen und Extras, beispielsweise zum Marktgeschehen oder zur Zubereitung leckerer Gerichte aus regionalen Waren. Erhältlich ist das Büchlein auf Anfrage (Mail an marion.mack@enzkreis.de) oder über die Homepage des Landratsamtes unter www.enzkreis.de.

Die vom Bundesumweltministerium geförderte App "Marktfee" (vormals "Emmas App") wird in der Verbreitung vom Enzkreis unterstützt und sucht noch nach weiteren Anbietern wie Nutzern. "Der Lebensmittel-Einzelhandel ist hier zwar nicht vertreten, dafür kann übersichtlich das Sortiment von heimischen Erzeugern gesichtet werden", erläutert Mack. "Mithilfe der App, die sich im App-Store auf dem Smartphone findet, können Lebensmittel beim lokalen Anbieter ausgewählt, bezahlt und schnell und kontaktlos abgeholt oder unter Umständen auch geliefert werden. Denken Sie in Zeiten von Corona auch an weniger mobile Nachbarn, für die leicht mitbestellt werden kann."

"Alfred & Friends" ist laut Mack ein neues Projekt von Studierenden aus Pforzheim, das das Angebot der "Marktfee" optimal ergänzt – und zwar in Form der Auslieferung der Produkte vom Landwirt aus dem Enzkreis beim Endkunden. "Mit ganz viel Glück bekommt man bei der Auslieferung, die sich derzeit auf Pforzheim und Niefern beschränkt, auch das Markenzeichen des Projektes, Mini-Schwein Alfred, zu Gesicht", so Mack mit einem Augenzwinkern.

Ähnlich wie die "Marktfee"-App, aber in Keltern entstanden ist der digitale Marktplatz "Dorfplatz.eu". Laut Mack ist dabei aufgrund der Online-Bestellung kontaktloses Einkaufen ohne Wartezeit garantiert, allerdings würden auch hier noch weitere Anbieter gesucht.

Wer sich generell über die Ziele und Aktionen der Bio-Musterregionen Baden-Württembergs informieren möchte, ist auf der Website www.biomusterregionen-bw.de richtig. Die Bio-Musterregionen sind ein Projekt des "Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz" und darauf ausgelegt, die heimische Bio-Branche zu unterstützen.

Unter den aufgeführten Direktvermarktern findet man unter anderem auch: Gärtnerei Judith Bickenbach (Gemüse, Obst, Kartoffeln) und Biolandhof Reiser (Kartoffeln, Eier, Mehl, Wurst, Fleisch, Gemüse, Linsen, Hühnersuppe etc.) in Straubenhardt.

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