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Pforzheim Auch Diakonie Neuenbürg ruft dazu auf

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Leitende Mitglieder der Diakonie Pforzheim, Enzkreis, Neuenbürg und Mühlacker – Yvonne Maisenbacher, Christoph Zastrow, Claudia Kaufmann und Thomas Lutz (von links) – stellten ihre Angebote vor und riefen zur Spendenaktion "Woche der Diakonie" auf. Foto: Helbig Foto: Schwarzwälder Bote

Pforzheim/Enzkreis. "Menschen(s)kind" ist das Motto der diesjährigen Woche der Diakonie, die am Sonntag begann. In den Kirchengemeinden wird während dieser Zeit für die Unterstützung der diakonischen Arbeit gesammelt.

Spendenaufrufe werden als Flyer verteilt, es gibt Straßensammlungen und auch die Kollekten der Gottesdienste sind diesem Zweck gewidmet.

Vergangenes Jahr sind landesweit noch einige Hunderttausend Euro zusammengekommen. Diese Quelle werde allerdings wegen der Corona-Einschränkungen bei den Gottesdiensten deutlich geringer sprudeln, befürchtet Thomas Lutz, stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Pforzheim. Sein Kollege von der Diakonie Enzkreis, Christoph Zastrow, befürchtet zudem, dass das Kirchensteueraufkommen coronabedingt einbrechen könnte. Ohne die Kirchensteuermittel könne man die Arbeit jedoch nicht so gut machen.

Traditionell beginnt die Woche der Diakonie mit einer großen Eröffnungsveranstaltung, doch die fiel wegen der Pandemie aus. Statt dessen gibt es am Sonntag, 5. Juli, ab 10 Uhr einen Streaming-Gottesdienst auf dem YouTube-Kanal des evangelischen Kirchenbezirks Mühlacker. Mit den gesammelten Spenden will die Diakonie ihre Konzepte und Projekte weiter vorantreiben, mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Vielfältige Angebote

Vertreterinnen der Diakonie Pforzheim, Neuenbürg und Mühlacker verwiesen beim Pressegespräch auf die vielfältigen Beratungs- und Gesprächsangebote für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Dazu unterhält das diakonische Werk Begegnungszentren, Sozialkaufhäuser, und weitere Einrichtungen. So auch das Projekt "Familienoase" im LukasZentrum Weststadt, wo es vom Schulfrühstück über Hausaufgabenbetreuung, Krabbelgruppe, Familien- und Frauenkurse bis zur Migrationsberatung eine große Angebotspalette gibt.

Das Motto "Menschen(s)kind" soll darauf hinweisen, wie wichtig es gerade in Zeiten der Corona-Krise sei, immer wieder unbequeme Themen anzusprechen und sich für Menschen einzusetzen, die am Rande der Gesellschaft stünden. Genau das sei Aufgabe der Diakonie. Damit Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Flüchtlinge, Obdachlose, Langzeitarbeitslose und Familien, die Unterstützung brauchen, nicht übersehen werden, brauche es viele engagierte "Menschenkinder unter uns", die sich dafür stark machen würden, dass alle gleichermaßen am sozialen Leben teilhaben könnten, bekräftigte Lutz abschließend.

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