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Pfalzgrafenweiler Im dritten Anlauf hat es geklappt

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Beim Investiturgottesdienst wurde Christian Günther von Dekan Werner Trick offiziell als Pfarrer in Pfalzgrafenweiler eingesetzt.Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder Bote

Mit Abstand und Maske wurde die Investitur von Pfarrer Christian Günther in einem Gottesdienst in der Jakobskirche gefeiert. Das Pfarramt I der evangelischen Kirchengemeinde Pfalzgrafenweiler leitet er bereits seit April.

Pfalzgrafenweiler. Vom Pfarramt Bösingen/Beihingen ist Christian Günther nach Pfalzgrafenweiler und damit vom Dekanat Calw/Nagold ins Dekanat Freudenstadt gewechselt. Davor war die Pfarrstelle I in Pfalzgrafenweiler nach dem Weggang von Pfarrer Frank Ritthaler elf Monate lang vakant.

Eigentlich war die Investitur von Christian Günther für April geplant. Dann kam die Corona-Krise. Der zweite Anlauf im September musste – diesmal krankheitsbedingt – ebenfalls abgesagt werden. "Aller guten Dinge sind drei", sagte Dekan Werner Trick nun am Sonntag, der Pfarrer Günther bereits im Frühjahr in einem Videogottesdienst willkommen geheißen hatte und ihm ein Segenswort und die Ernennungsurkunde hatte zukommen lassen.

Beim Investiturgottesdienst hieß er den neuen Pfarrer und dessen Familie am neuen Wirkungs- und Wohnort in Pfalzgrafenweiler erneut willkommen. "Wir freuen uns, dass Sie da sind", so der Dekan, der dem Pfarrer den Bibelspruch "Und als es Morgen wurde, da stand Jesus am Ufer" mit auf den Weg gab.

Bei seinen künftigen Aufgaben, der Verkündigung, der Seelsorge, im Religions- und Konfirmandenunterricht, in der Begleitung der Mitarbeiter und in der Leitung der Gemeinde solle er stets daran denken, dass Jesus am Morgen bereits auf ihn warte und ihm zur Seite stehe, auch dann, wenn es mal anders laufe als erwartet.

Vor dem Bekenntnis der Kirchengemeinderäte zu ihrem neuen Pfarrer und der Segnung durch den Dekan stellte sich Christian Günther den Gottesdienstteilnehmern kurz vor. Am liebsten hätte er sieben Zeugen mitgebracht, darunter seine Eltern, so der Pfarrer, der sich coronabedingt aber mit zwei Zeugen begnügen musste. Dies waren der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Beihingen, Uwe Schikowski, der von einer "tollen gemeinsamen Zeit" sprach, und Pfarrer Ralf Keimig, der in Pfalzgrafenweiler das Pfarramt II leitet und die herzliche und gute Zusammenarbeit mit seinem neuen Kollegen lobte. Er hatte Christian Günther die Pfarrstelle in Pfalzgrafenweiler empfohlen.

Vater-Tochter-Duo und Posaunenchor musizieren

Nach seiner offiziellen Einsetzung als Pfarrer in Pfalzgrafenweiler hielt Günther von der Kanzel eine Predigt, der er den Bibeltext aus Lukas 16, 1 bis 9 zugrunde legte. Darin ging es um Gottvertrauen und darum, sich nicht dem Mammon zu verschreiben und sich vom Gedanken an Geld leiten zu lassen. Das Fürbittengebet und das Vaterunser sprachen danach Frank Günther, Sylvia Buske und Simon Tischer.

Da die Gottesdienstbesucher in der Jakobskirche nicht singen durften, trat das Vater-Tochter-Duo Laisa und Andreas Hauser gleich mehrmals ans Mikrofon und sorgte mit einfühlsamen Liedern für einen feierlichen Rahmen. Zu Beginn und zum Ende des Investiturgottesdienstes spielte der Posaunenchor.

Nach einer Pause hießen schließlich Frank Günther für den Kirchengemeinderat Pfalzgrafenweiler, Bürgermeister Dieter Bischoff, der Schulleiter der Realschule Pfalzgrafenweiler, Marco Held, Pfarrer Anton Romer von der katholischen Kirchengemeinde Waldachtal/Pfalzgrafenweiler sowie Gemeinschaftspastor Daniel Heine von den Apis Pfarrer Günther mit Grußworten und Geschenken in Pfalzgrafenweiler willkommen.

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