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Pfalzgrafenweiler Die erste papierlose Gemeinderatssitzung

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Der Gemeinderat tagt in Corona-Zeiten erstmals digital und mit großem Abstand.Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Pfalzgrafenweiler. Künftig wird im Gemeinderat Pfalzgrafenweiler nicht mehr geraschelt, sondern gewischt. Der Grund ist die erste Sitzung des Gremiums mit Tablets. Inmitten der Corona-Krise beschließen die Ratsmitglieder einstimmig den Umstieg der EDV zum Rechenzentrum der It-Firma Komuna.

Suche nach qualifiziertem Personal wird schwierig

Pfalzgrafenweiler will auch in Zukunft im Bereich der EDV autonom und dadurch flexibler bleiben. Kämmerer Reinhold Möhrle berichtete darüber, dass die Gemeinde bereits im Einwohnermeldeamt und beim kommunalen Haushaltswesen mit den Programmen der Firma Komuna betreut wird.

Die Komuna GmbH aus Altdorf hat seit drei Jahren einen Rechenzentrumsbetrieb in Kooperation mit dem Rechenzentrum Rechennetz IT Cosulting GmbH in der Nähe von Nürnberg. Von dort werden inzwischen etwa 30 Kommunen in Baden-Württemberg betreut.

Die Problematik ist laut Möhrle, ab dem Jahr 2023, wenn der jetzige System-Administrator der Gemeinde Pfalzgrafenweiler, Ralf Lewerenz, in den Ruhestand geht, qualifiziertes und bezahlbares Personal für diesen Bereich zu finden.

Um die EDV für die Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen, wurde nach alternativen Wegen gesucht, die als Lösung eine Anbindung an ein Rechenzentrum sinnvoll erscheinen lassen. Allerdings würde die Anbindung an das Landesrechenzentrum sehr hohe Kosten verursachen und wäre mit einem immensen Aufwand verbunden, weil die Daten neu erfasst werden müssten. Der Umstieg zum Rechenzentrum der Firma Rechennetz über Portale und in Clouds sei genau kalkulierbar und die Kosten fallen pauschal an.

Die Ratsmitglieder äußerten sich positiv zu einem solchen Umstieg, der mit einmaligen Umzugskosten von etwa 18 500 Euro zu Buche schlägt und monatlich für Hosting und Betriebssoftware 4770 Euro brutto bei 40 Benutzern beträgt. Für zusätzlich benötigte Hardware fallen keinerlei Kosten an. Nach der Ruhestandsversetzung von Ralf Lewerenz, könnten die notwendigen EDV-Betreuungsarbeiten durch eine Teilzeitkraft übernommen werden. Der Gemeinderat stimmte der Lösung des EDV-Umzugs zum Rechenzentrum der Komuna einstimmig zu.

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