Über den sinnvollsten Standort für eine weitere Hundekotstation wurde in der Ortschaftsratssitzung in Sigmarswangen ausgiebig debattiert.
Die Wahl fiel auf eine Stelle bei einem Strommast unweit der Unteren Dorfstraße am Ortsausgang Richtung Sulz-Kastell.
Für ein Stück stünden finanzielle Mittel im städtischen Haushalt bereit. Von mindestens 400 Euro sei auszugehen, sofern der Preis vom Vorjahr noch zugrunde gelegt werden könne, hatte Ortsvorsteherin Sabine Breil mitgeteilt.
Zweite Station erst 2025
Angesichts von mindestens acht Vorschlägen von Ortschaftsräten und Mitbürgern kam die Frage auf, ob dieselbe Summe aus dem Ortsbudget für eine zweite Station bereitgestellt werden sollte.
In der Abstimmung wurde dieser Vorschlag bei vier Gegenstimmen, drei Befürwortern und einer Enthaltung abgelehnt mit der Begründung, das Ortsbudget falle ohnehin nicht üppig aus. Lieber wolle man für das nächste Exemplar für 2025 erneut Haushaltsmittel anmelden.
Das Gremium bedauerte, dass einzelne unbelehrbare Hundebesitzer den in Plastiktüten verpackten Hundekot trotz mehrerer Stationen auf der Gemarkung immer wieder auf Feldern, Wiesen und in Hecken zurücklassen würden und rief zur ordnungsgemäßen Entsorgung auf.