Der Schulhof in Göllsdorf ist für Elternfahrzeuge gesperrt. Frequentiert wird er dennoch. Foto: Schmidt

Unter dem Punkt Verschiedenes meldeten sich in jüngster Ortschaftsratssitzung in Göllsdorf gleich mehrere Räte zu Wort. Auf dem Verbindungsweg wird erneut geschottert.

Das Verbotsschild zur Hofeinfahrt der Schule werde nicht beachtet. Gerlinde Müller, die in der Schule tätig ist, bestätigte diese Beobachtung. Der Schulparkplatz wurde zwar freigemacht, indem die Lehrkräfte auswichen, aber der Schulhof werde weiterhin zum Abladen oder Abholen der Schüler oder Krippenkinder angefahren. Dem sollte ursprünglich ein Poller, also ein Sperrpfosten, entgegenwirken, wendeten sich die Räte fragend an Ortsvorsteher Wolfgang Dreher.

 

Davon sei Abstand genommen worden, wusste Dreher. Die Räumlichkeiten der Schule würden am Abend von Vereinsmitglieder genutzt. Ihnen sollte die Hofeinfahrt, etwa zum Transport schwerer Gegenstände, weiterhin zur Verfügung stehen. Da sei ein Poller hinderlich.

Um die Situation dennoch zu regeln, sei ein Verbotsschild zur Hofeinfahrt aufgestellt worden. Die Missachtung des Schildes gefährde die auf dem Hof spielenden Kinder, mahnte Dreher. Das müsse den Eltern verdeutlicht werden. Ihre Fahrzeuge hätten auf dem Schulhof nichts zu suchen.

Ärger mit der Prim

Hans Maier berichtete unter „Verschiedenes“, dass der Betriebshof die Randstreifen auf dem schmalen Verbindungsweg zwischen Göllsdorf und der B 27 weiterhin mit Schotter ausbessere. Das sollte eigentlich vermieden werden, erinnerte Maier. Um das zu erreichen, habe die Stadt Rottweil vor einigen Jahren Ausweichbuchten entlang des Feldwegs angelegt. Offensichtlich mit mäßigem Erfolg, wie Maier resümierte. Das Ausbessern weise darauf hin, dass die Randstreifen nach wie vor überfahren werden. Ärgerlich, weil dadurch auch der Feldweg weiter verbreitert werde. „Das wollen wir aber nicht“, so Maier. Die Stadt Rottweil solle sich an die Vorgaben aus dem Rat halten.

Uwe Meier nutzte den Punkt „Verschiedenes“ um an die fehlende Beleuchtung, etwa in der Verlängerung der Primstraße hinzuweisen und Margrit Pfriender, die den Ortschaftsrat in Göllsdorf als Gemeinderätin unregelmäßig besucht, verwies auf die Hochwassergefahr der Prim in der Mühlwiesenstraße. Aus ihrer Sicht werde die „überwucherte Prim“ nicht wie versprochen zurückgeschnitten. Das gelte für angrenzende Bäume tatsächlich, erklärte Dreher. Anderes werde mit der Böschung verfahren. Sie würde regelmäßig freigeräumt. Weitere Maßnahmen wären absehbar geplant.