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Ortenau Benz bleibt Ortenauer Springmeister

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Siegerehrung bei der Ortenauer Springmeisterschaft (von links): Verena Schieler (Lahr), Ringvorstand Hans-Jürgen Schnebel, Ringmeister Maximilian Benz (Ichenheim), Ring-Vize Harald Meisinger, Lea Sophie Haller (Schutterwald) und Messechefin Sandra Kircher. Foto: Bohnert

Der aus Friesenheim stammende und für Ichenheim startende Maximilian Benz war am vergangenen Wochenende bei den Ortenauer Ringmeisterschaften das Maß aller Dinge.

Bereits am Dienstag beim Vergleichswettbewerb der südbadischen Reiterringe Mitglied der siegreichen Ortenauer Mannschaft und Vierter im Einzel, zog der Springmeister aus dem Vorjahr die "Mission Titelverteidigung" konsequent durch. Gleich zum Auftakt gewann er mit "Germany" das Zeitspringen mit deutlichem Abstand vor Milena Beau/"Pontefina" (Renchen-Ulm). Auch in seinen folgenden vier Umläufen musste sich der Parcoursdienst nicht einmal bemühen. Maxi Benz gewann nach dem Auftakt auch die zweite Wertung mit "Calimbo" vor Mathias Rihm/"Stella" (Fautenbach) und führte auch im dritten Springen mit "Germany" die Ehrenrunde wieder an, diesmal vor Heike Meisinger aus Ottenheim. Lediglich im Finale mit zwei Umläufen war Heike Meisinger mit "Chameika" etwas schneller als Benz und "Germany". Platz zwei war für den frisch gebackenen Industriekaufmann aber zu verschmerzen.

Vor dem Finale lagen hinter Benz mit Verena Schieler (Lahr) und Matthias Rihm aus Fautenbach zwei Reiter innerhalb eines Abwurfs. Während Rihm sich im zweiten Umlauf nach zwei Abwürfen aus dem Titelrennen verabschieden und den Platz auf dem Treppchen der 23-jährigen Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens Lea Sophie Gut mit "Cini Mini" vom RV Schutterwald überlassen musste, blieben Benz und Schieler zweimal fehlerfrei – ­und so entschied die Differenz aus dem Zeitspringen über Gold und Silber zu Gunsten von Benz.

Auch die zweite Goldmedaille ging am Sonntag nach Friesenheim, diesmal an die 14-jährige Realschülerin Kira-Theresia Eisele vom Reitverein Lahr. Sie gewann nach einer Dressurreiterprüfung und einem Stilspringen mit Stechen nach Fehler und Zeit die Juniorenmeisterschaft.

In der Dressur musste Kira sich hinter der Altenheimerin Melina-Shary Mild auf "Tigrou du Libaire" und Vivien Wesemann aus Kippenheim auf "Wicky" auf Platz drei einreihen. Im Stilspringen schaffte Kira mit "Diddelina" gerade noch den Einzug ins Stechen, drehte dort aber groß auf und verwies Lea Winkler/"Cambaku" und Sofie Riester/"Roxy H" (Ichenheim) auf die Plätze. In der Meisterschaft standen nach der Addition beider Wertungen hinter Eisele ihre Vereinskameradin Sina Schütze mit "Bolero" und die Altenheimerin Alessa Hirschner mit "Chamira" auf dem Treppchen.

Ringvorstand Hans-Jürgen Schnebel freute sich ganz besonders über die Tatsache, dass sich immerhin 17 Nachwurchstalente unter 18 Jahren mit dem gleichen Pferd sowohl in eine Dressur als auch in ein Springen wagten und so die sonst oft vermisste Vielseitigkeit im Sattel demonstrierten.

Der Samstag brachte bei beiden Entscheidungen faustdicke Überraschungen. Im Messe Offenburg-Ortenau-Cup musste man nach den Qualifikationen auf den Freilandturnieren der Ortenau davon ausgehen, dass die jungen Talente die Entscheidung unter sich ausmachen. "Oldie" Uwe Höferlin vom Reitverein Nussbach lag eigentlich weit hinter den beiden Führenden. Das Finale in Offenburg gewann er dann aber deutlich vor Anna-Lena Huber (Gestüt Homberger mit "Marc O’Polo") und dem Ichenheimer Frank Reuter. Erst auf Rang vier kam mit Sofie Riester (Ichenheim) eines der Talente aus dem führenden Trio. Da es im Finale aber die 1,5-fache Punktzahl gab und die beiden Führenden keine Punkte ergattern konnten, gewann Höferlin mit 0,5 Punkten Vorsprung vor der zwölfjährigen Sofie Riester und der Schutterwälderin Rebecca Osswald.

Gleich zwölf Teams hatten die Vereine aus der Ortenau für den Mannschaftsvergleich der Ortenauer Vereine um den Wanderpokal der Stadt Offenburg aufgeboten. Obwohl Jana Schwarz mit "Aaliyah", Ann-Kathrin Schwarz mit "Cindy Lou H", Clarissa Schwär/"Dodo" und Milena Beau teilweise seit Jahren auch auf gehobenem Niveau konstante Leistungen erbringen, hatte das Team der RC St. Mauritius Renchen-Ulm bei den internen Wetten keiner auf seiner Liste vorne stehen. Mit einem makellosen Ergebnis verwies es die Teams aus Schutterwald, Ichenheim I, das Gestüt Homberger und Ichenheim II mit jeweils einem Abwurf auf die Plätze zwei bis fünf.

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