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Olympia Nach Stockbruch den Anschluss verloren

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Ivo Niskanen führte anfangs das Feld an; Andreas Katz (rechts, Nummer 32) zeigte sich ebenfalls im Vorderfeld. Foto: Wigglesworth

Die Vorfreude auf seinen ersten Einsatz bei Olympischen Spielen war bei Andreas Katz nach der Eröffnungsfeier groß. Bis zur Halbzeit des gestrigen Skiathlon lag der Skilangläufer vom SV Baiersbronn auch gut im Rennen, dann schlug das Pech zu und er beendete das Debüt in Pyeongchang auf Platz 35.

Eisig kalt mit Lufttemperaturen um die minus 14 Grad mit heftigem Böen war es gestern in Korea beim Start um 15.15 Uhr Ortszeit. Dazu hatten die 68 Starter mit stumpfem Schnee und Sand auf einer anspruchsvollen Strecke mit vielen Steigungsmetern zu kämpfen. "Vor dem Start war ich sehr nervös und angespannt. Olympia - Wahnsinn - ich konnte kaum schlafen vor Aufregung", beschreibt der 30-Jährige seinen Gemütszustand in den letzten Stunden vor den Start, nachdem sein vorheriger Eintrag auf seiner Facebook-Seite noch gelautet hatte: "Wir sind bereit und ich freue mich wahnsinnig, morgen mein erstes olympisches Rennen zu bestreiten."

Gestern lief dann auf den ersten 15 Kilometern im klassischen Stil eigentlich vieles nach Wunsch, obwohl ganz vorne gleich richtig Tempo gemacht wurde. Zunächst sogar angeführt von Andreas Katz, etablierten sich alle vier deutschen Langläufer in der ersten Runde in der erweiterten Spitzengruppe und der Teilnehmer mit der Startnummer 32 tauchte auch bei der Fernsehübertragung immer wieder prominent im Bild auf.

Auf der zweiten 3,75 km-Schleife aber ging es für Andreas Katz langsam nach hinten, der aber dennoch bei der Hälfte des Rennens als 21. mit einem Rückstand von nur rund 40 Sekunden auf den bis dahin das Tempo bestimmenden Finnen Ivo Niskanen noch gut positioniert war. Mit 29.5 Sekunden hatte Katz auch eine schnelle Zeit in der Wechselzone von den Klassik- auf die Skating-Ski aufzuweisen.

Ein Platz unter den ersten 25 schien möglich, "doch bei der Verpflegungstation ist mir leider jemand gegen meinen Stock gefahren, der dann auch gleich gebrochen ist", beschreibt Andreas Katz sein Pech. Er habe dann zwar versucht, sich wieder zurück zu kämpfen, "doch ich bekam in den Oberschenkeln heftige Krämpfe. Im Ziel war ich völlig fertig und meine Beine brauchen jetzt erst einmal etwas Erholung von den harten 30 Kilometern". Nach 1:19.49,2 Stunden erreichte er das Ziel 3:29,2 Minuten hinter dem Überraschungssieger Simen Hegstad Krüger, der sich nach einem frühen Sturz noch ganz nach vorne kämpfte.

Gute Perspektive für die Staffel

"Die Jungs haben ein starkes Rennen gemacht", freute sich der Sportliche Leiter Andreas Schlütter vor allem über den hervorragenden 11. Platz von Thomas Bing, der gleichauf mit dem in dieser Saison überragenden Norweger Johannes Klaebo ins Ziel kam. Auch der Formaufbau bei dem ebenfalls bis zur letzten Steigung in der Spitzengruppe mithaltenden Lucas Boegl (16.) und beim guten Skater Jonas Dobler (22.) scheinen zu stimmen, so dass dem DSV-Quartett im Staffelrennen über 4 x 10 Kilometer am kommenden Sonntag, 18. Februar, eine gute Platzierung zuzutrauen ist.

 
 

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