Alles ist vorbereitet: Absperrungen warten an der Langen Straße auf ihren Einsatz. Foto: Thomas Fritsch

Kanzler Olaf Scholz besucht am Dienstag, 5. März Nagold. Das hat Auswirkungen. Unter anderem werden Straßen gesperrt.

So ein Kanzler kommt nicht alle Tage in den Kreis Calw. Und eine wirklich öffentliche Veranstaltung, zum Beispiel in einer Halle oder auf einem öffentlichen Platz wird es auch nicht geben.

 

Nach allem, was bisher bekannt ist, wird Olaf Scholz seinen Besuch in Nagold am Dienstag mit einer Visite beim Nagolder Weltunternehmen Häfele beginnen. Bei diesem nichtöffentlichen Besuch soll dem Bundeskanzler unter anderem das Unternehmen und dessen Produkte präsentiert werden. Auch ein Austausch mit Mitarbeitern ist vorgesehen.

Im Anschluss legt Scholz noch einen zweiten Stopp in Nagold ein. In der Alten Seminarturnhalle kommt es zum „Bürgerdialog“ – einer Veranstaltung, die ebenfalls nicht für jeden zugänglich ist. Rund 250 geladenen Gäste werden dazu erwartet – Spontan vorbeikommen, kann hier niemand.

Das sind die Auswirkungen

Der Besuch des Kanzlers in der Stadt hat aber dennoch Auswirkungen – und ist zumindest für die Autofahrer spürbar. So teilte die Stadt Nagold am Montagmorgen mit: „Aufgrund einer Veranstaltung wird die Lange Straße (B 463) in Nagold am Dienstag, 5. März, in der Zeit von 6 bis 12.30 Uhr im Anschluss an den Eisbergtunnel ab der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Lange Straße/Calwer Straße voll gesperrt.“

Noch verschärft werden die Sperrungsmaßnahmen im Zeitfenster von 9 bis 13 Uhr. Dann wird zusätzlich der Bereich der Lange Straße zwischen der Kanalstraße und der Calwer Straße gesperrt.

Bauernproteste erwartet

Und dann sind da noch Proteste zu erwarten: Der Bauernverband Nordschwarzwald-Gäu-Enz ruft zu einer Demonstration auf. Demonstriert werde in Nagold, Lange Straße/Calwer Straße.

Wobei die Teilnehmer explizit dazu aufgerufen werden zu Fuß zu kommen. Von 9 bis 12.30 Uhr geht die Demo der Landwirte. „Der Verband ist mit Schleppern vor Ort“, heißt es in dem Aufruf. Weitere Schlepper seien wegen der Absperrung nicht möglich.

Zudem verweist der Bauernverband darauf, dass am besagtem Bürgerdialog der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Gerhard Fassnacht teilnehme.