Nahezu abgeschlossen sind die Arbeiten an der einstigen Strohhutfabrik Sauter. Die Baugrube wurde mit dem gebrochenen Material des Naturstein-Kellers verfüllt und eingeebnet. Nun war die Einrichtung einer neuen Bushaltestelle bei der abgerissenen Fabrik Thema im Gemeinderat. Foto: Claudius Eberl

Die Gemeinde müsste dazu eine neue Bushaltestelle einrichten. Der Bürgermeister sieht darin eine große Chance. So geht es weiter.

Im Januar 2025 soll die Gemeinschaftspraxis von Raphael Siepe und Thomas Schwarz im alten Schulhaus ihren Dienst aufnehmen. Die beiden Ärzte regten an, möglichst auch über den ÖPNV erreichbar zu sein, weil vor allem Schwarz auch Patienten aus Triberg hat. Dazu wäre es aber nötig, dass die Busse von Triberg herkommend durch den Ort fahren und weiter Richtung Schönwald, so wie es teilweise schon bei den Schulbussen gehandhabt wird.

 

Das Landratsamt hat allerdings auf Antrag der Gemeindeverwaltung nun mitgeteilt, dass es für regelmäßig verkehrende Busse nicht möglich sei, beim Rathaus um die Ecke zu fahren. Allerdings wäre man grundsätzlich bereit den Busverkehr durch den Ort zu führen, wenn die Gemeinde eine neue Bushaltestelle schaffen würde. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat nun vor, dies im Bereich der Bäckerei Backhäusle beziehungsweise der ehemaligen Strohhutfabrik Sauter zu machen.

Das sei eine große Chance, freute sich Bürgermeister Jörg Frey. Katrin Kimmig (OGL) wollte wissen, welche Frequenz die Busse hätten und vor allem, ob man schon Kosten habe. Die Busse würden stündlich die Haltstelle anfahren, erklärte Frey. Zu den Kosten meinte Ortsbaumeister Ansgar Paul, dass man da wohl auf rund 50 000 Euro kommen würde. Wichtig sei, so die beiden unisono, dass die Haltstelle auf jeden Fall barrierefrei sein muss, auch hinsichtlich der geplanten Sozial-Immobilie auf dem Gelände der ehemaligen Strohhutfabrik. Anfang Mai sei das Landratsamt in Schonach, so Frey, dann werde man sich das Ganze ansehen und danach mit Details in den Gemeinderat kommen. Das Gremium stimmte dem einstimmig zu.