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Oberreichenbach Telekom geht den Fall Siehdichfür an

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Der betroffene Kabelverzweiger der Telekom am Ortseingang von Siehdichfür wird aufgerüstet. Foto: Buck Foto: Schwarzwälder Bote

Das lahmende Internet in Oberreichenbach-Siehdichfür könnte bald einen eklatanten Geschwindigkeitszuwachs erfahren. Die Telekom will nämlich den Kabelverzweiger mit Glasfaser ausrüsten. Das Problem: Wann genau, das weiß man noch nicht.

Oberreichenbach-Siehdichfür. Es tut sich was im zumindest internettechnisch dunklen Teil des Oberreichenbacher Teilorts Siehdichfür. Nachdem der Schwarzwälder Bote jüngst über den dortigen Zustand rund um Telekom und Kabelverzweiger berichtete, trudelte nun bei der Redaktion frohe Kunde aus Bonn ein.

Wie Telekom-Sprecher Hubertus Kischkewitz mitteilt, seien jetzt im Rahmen der "laufend stattfindenden Überprüfungen" die Ausbaupläne beschlossen worden. Und die betreffen auch ganz konkret den Kabelverzweiger in Siehdichfür. Man habe nun beschlossen, den "Kabelverzweiger mit neuer Technik auszustatten und über Glasfaser anzubinden", gibt Kischkewitz freudig bekannt.

Einziger Haken an der Sache: Der genaue Zeitpunkt, wann das geschehen soll, ist noch nicht so klar. "Spielt die Witterung mit, wird das in den kommenden Monaten noch geschehen können", sagt Kischkewitz. Man werde dann allen Kunden "demnächst" Bandbreiten bis 100 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) anbieten können. Oberreichenbachs Bürgermeister Karlheinz Kistner bricht trotz der Ankündigung der Telekom nicht unmittelbar in Jubelstürme aus. "Immerhin wissen sie jetzt, was sie tun wollen", kommentiert Kistner trocken.

Unkonkrete Aussagen

Er stellt aber die Frage in den Raum, wann "demnächst und in den kommenden Monaten" sei. Außerdem könnte der Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw den Ausbau günstiger realiseren, vermutet der Rathauschef. Denn auch die Telekom verbrauche Steuergelder.

Jetzt hofft Kistner, dass der Ausbau bald startet. Denn die Witterung mache bereits jetzt schon mit – jedenfalls nach dem Dafürhalten des Bürgermeisters. Der Telekommunikationsgigant aus Bonn habe doch Partnerfirmen, die binnen zwei Wochen parat stünden und direkt losbaggern könnten, winkt Kistner deutlich mit dem Zaunpfahl in Richtung Telekom.

Auch auf dem Calwer Landratsamt ist man über den Vorstoß der Telekom unterrichtet, wie Pressesprecherin Janina Müssle berichtet. "Wir würden uns zudem freuen, wenn die Telekom das Vorhaben zeitnah angeht und den Kabelverzweiger aufrüstet", pocht Müssle auf rasches Handeln. Das hoffen sicherlich auch die zahlreichen Bürger in Oberreichenbach-Siehdichfür, die inzwischen schon seit dem Erstausbau 2014 auf schnelles Internet warten, bisher aber lediglich mit höchstens 25 Mbit/s abgespeist werden – und die nur in den ersten vier Häusern ankommen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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