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Oberreichenbach Barrierefreies Wohnen für Oberreichenbach angeregt

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Oberreichenbach. Oberreichenbach geht neue Wege, das Leben im Dorf lebenswert zu erhalten. Gemeinsam mit Sozialwissenschaftlern wird erprobt, wie genossenschaftliche Modelle Beiträge zur Ortsentwicklung, Infrastruktur oder Dienstleistungen tragen können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen von "Kommunen innovativ" und nennt es "Kommunale Daseinsvorsorge".

Auf genossenschaftlicher Basis finanziert

Unter der Leitung von Oberreichenbachs Bürgermeister Karlheinz Kistner und Referent Alexander Hölsch diskutierten interessierte Bürger, welche Modelle das Leben und Wohnen im Ort attraktiv machen, sich mit bestehenden Strukturen vereinen und sich auf genossenschaftlicher Basis möglichst selbst finanzieren.

Diskussionsvorlage war "Wohnen plus", Vorschläge zu alternativen Wohnideen, der Wunsch nach erschwinglichem Wohnraum und barrierefreiem Wohnen. Alexander Hölsch zeigte dazu einige Beispiele auf, die von seinem Verein, SPES-Zukunftsmodelle, unterstützt werden. Auf die Frage "Was brauchen wir in Oberreichenbach?" kristallisierte sich sehr schnell barrierefreies Wohnen heraus mit dem Wunsch nach Betreuungsmöglichkeiten, nicht nur für alte Menschen.

Bestehende Infrastruktur soll genutzt werden

Nun sollen bis Januar Wege angedacht werden, wie dies unter Einbeziehung bestehender Infrastruktur im Dorf zu realisieren wäre. Dann könne man sich mit einer Bürgerbefragung an die Oberreichenbacher wenden, um das Projekt letztlich festzuzurren.

Das Vorhaben ist ein weiterer Schritt der Kommune, soziale und kulturelle Angebote zu schaffen. Bürgerschaftlich getragen werden in Oberreichenbach bereits die Nachbarschaftshilfe, das Bürgerauto, der Dorfladen und der Dorfmarkt.

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