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Oberndorf a. N. Wie Vergangenheit in Anekdoten lebendig wird

Von
Alfred Danner präsentierte Oberndorfer Geschichten aus dem städtischen Archiv. Foto: Weber Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Alwin Weber

Oberndorf. Unter dem Motto "Oberndorfer Geschichten – aus Archiv und Erinnerung" hatte der Verein Bürger für Bürger zu einem Abend in den "Schützen" eingeladen. Archivmaterial, präsentiert von Alfred Danner, dem profunden Kenner Oberndorfer Geschichte, und die Erinnerung der Zuhörer sollten sich hierbei ergänzen.

Den Einstieg bildete die Frage, was es mit der "Schenken-Marie", in einem Fasnetslied besungen, auf sich habe. Schnell stellte Rolf Albus den geschichtlichen Zusammenhang her. Es zeigte sich, dass das Lied weder anrüchig noch unmoralisch ist. Die Herkunft der Bezeichnungen "Dachau", "Negerviertel" und "Lützenhardt" klärte Alfred Danner sehr schnell historisch. Ganz klar, dass bei solch einem Abend auch Oberndorfer Originale erwähnt werden; Wilhelm Adrion und Peter Eyth, von vielen Zeitgenossen auch als "arme Teufel" angesehen, sollten beispielhaft dafür stehen. Tief ins Gedächtnis der Bevölkerung hat sich offenbar eingeprägt, dass Peter Eyth dem hoch geachteten Arzt Ewen anstatt eines Hasen einen "Dachhasen" (Katze) andrehte. Noch viele ähnliche "Stückle" wurden aufgetischt.

Mit einem gewissen Funkeln in den Augen berichtete Danner von seinem Lehrer Alfred Steiner und dessen fasnächtlichem "Sturm auf die Kreissparkasse" mit seinen Schülern. Die Geschichten um den Polizisten "Christkindle" sorgten wiederum für Schmunzeln. Ernster wurde es, als von Danner darauf hingewiesen wurde, wie manch historisch Wertvolles in Vergessenheit gerät. "Das Alte gehört gepflegt." Das Attentat auf Bürgermeister Franz Sales Günter oder der Überfall auf Stadtpfarrer Adolf Brinzinger waren ebenso Themen wie die vielen Vorschriften für die Bevölkerung 1945. Wie er ganz persönlich den Einmarsch der französischen Truppen erlebte, schilderte, nicht ohne Humor, Kurt Siegel. Am Ende des Abends stand ein Bericht über den "Franzosenkrawall" von 1848, der heute wie ein bewaffneter Herrenausflug mit vielen Vesperpausen erscheint. Robert Häring versprach, dass es eine Fortsetzung der "Oberndorfer Geschichten" geben wird.

 
 

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