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Oberndorf a. N. Verwaltung stößt an Grenzen

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Der städtische Haushalt 2014 auf einen BlickGrafik: Schwarzwälder Bote Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Karin Zeger

Oberndorf. "Nicht alles, was wünschenswert ist, kann umgesetzt werden – und doch können wir viel voran und zu Ende bringen." Mit diesen Worten beschrieb Bürgermeister Hermann Acker den Haushaltsentwurf fürs kommende Jahr.

Die Aufgabenfülle und auch der Zeitdruck sei für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung "enorm". Manchmal komme man sich wie der Schantle vor, der immer hinterher hinkt, führte Acker aus. "Die Verwaltung stößt in vielen Bereichen an ihre Grenzen."

Bei seinen Ausführungen fürs kommende Jahr wird schnell klar, dass sich dies auch 2014 wohl nicht ändern kann. So stehen die Kommunalwahlen an, mit der HGV-Messe werde ein Großereignis erwartet, die Bemühungen im Bereich Energy Award werden fortgeführt. Hierzu werden beispielsweise auch Energieeinsparungen im Rathaus vorgenommen und neue Fenster eingebaut. Eine energetische Sanierung stehe auch im katholischen Kindergarten Aistaig an. Acker erläuterte auch, dass die Stadträte mit Ipads ausgestattet werden, der Ausdruck der Sitzungsvorlagen erübrige sich damit.

August-Gaiser-Straße hat Priorität

Im Bereich der Schulen müsse das Ganztagesangebot und der Schulverbund im Auge behalten werden. "Unsere Schulen sind baulich aber in einem guten Zustand." Man plane außerdem die Stadtjugendpflege in das ehemalige Lehrerwohngebäude auszulagern. Im Haushalt 2014 werde auch die Halle Beffendorf mit weiteren rund 710 000 Euro zu Buche schlagen, kostenträchtig sei auch die Straßensanierung. Hier stehe die August-Gaiser-Straße auf dem alten Lindenhof auf der Prioritätenliste ganz oben. Die Kosten hierfür liegen bei rund einer Million Euro. Circa 575 000 Euro kostet die Stadt die Fußgängerunterführung am Bahnhof. "Mit diesem Haushaltsplan kann sich die Stadt gut weiterentwickeln", fasste Acker zusammen.

Die wichtigsten Eckpunkte stellte der Leiter der Stadtkämmerei, Rainer Weber, heraus. u  Verwaltungshaushalt: Das Volumen liegt bei 36,091 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Einnahmen gehören Gebühren (2,7 Millionen), Einnahmen aus Verkauf, Mieten und Pacht (1,3 Millionen), Zuweisungen (2,5 Millionen) und Gewinnanteile von rund 826 100 Euro. Auf der Ausgabenseite schlagen die Personalkosten von rund 8,838 Millionen zu Buche. Außerdem: Unterhaltsaufwand mit 1,267 Millionen, Bewirtschaftungskosten mit 1,589 Millionen, Zuweisungen mit 2,369 Euro, Zinsaufwendungen von 143 500 Euro. Die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt liegt bei 3,789 Millionen Euro. u  Vermögenshaushalt: Das Volumen beträgt 8,742 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen in Höhe von 5,862 Millionen, der Erwerb von Grundstücken (1,6 Millionen), Rücklagenzuführung (33 000 Euro), Zuweisungen und Zuschüsse (305 000 Euro) sowie der Erwerb beweglicher Gegenstände (537 000 Euro) belasten im Wesentlichen die Ausgabenseite. Auf der Einnahmenseite sind die Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 3,789 Millionen Euro, Kredite von 2,44 Millionen Euro, Vermögenserlöse von 1,1 Millionen Euro, Zuweisungen und Zuschüsse in Höhe von 1,19 Millionen Euro zu finden.

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Marcella Danner

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