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Oberndorf a. N. Investoren planen 60 neue Wohnungen

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So soll eine der Wohnbebauungen aussehen. (Visualisierung) Foto: Merz/Jungkind

Oberndorf - Auf dem Lindenhof sollen im Bletzenfeld 60 neue Wohnungen entstehen. Die Investoren Bern­hard Merz sowie Alexander und Viktor Jungkind stellten ihre Bebauungskonzeption im Gemeinderat vor.

Bereits seit zehn Jahren stünden die städtischen Grundstücke am Robert-Gleichauf-Platz zum Verkauf, erläuterte der Erste Beigeordnete Lothar Kopf. Man strebe dort ein Ensemble mit Wohnbebauung an. Maßgabe sei, dass der Kinderspielplatz erhalten bleibe.

Kinderspielplatz bleibt erhalten

Die Firma Merz Wohnbau interessiert sich für zwei Teilflächen rechts und links des Spielplatzes. Bern­hard Merz erstellt derzeit in der Nähe im Nestelwasen bereits zwei neue Gebäude mit insgesamt 25 Wohneinheiten.

Für die Flächen am Robert-Gleichauf-Platz habe er bereits vor vielen Jahren Gespräche mit der OWO geführt, berichtete Merz im Gremium. Ein Bauvorhaben dort sei jedoch nicht so einfach zu realisieren, da der Spielplatz dazwischen liege. Nun habe er sich entschlossen, die Sache in Angriff zu nehmen. Er plant zwei Baukörper mit jeweils 18 Wohneinheiten - vornehmlich Zwei- und Dreizimmerwohnungen. Da sei die Nachfrage am stärksten, merkte er an. Vier-Zimmerwohnungen schließe er aber nicht aus.

Tiefgarage unter Gebäuden

Um die Vorgabe von 1,5 Parkplätzen pro Wohnung zu erfüllen, soll unter jedes Gebäude eine eigene Tiefgarage kommen. Die übrigen Stellplätze müsse er dann auf dem eigenen Grundstück unterbringen, da Verwaltung und Gemeinderat keine öffentlichen Stellflächen dafür abgeben wollen. Wenn es wegen der Corona-Krise keine Verzögerungen gebe, rechne er im kommenden Jahr mit dem Baubeginn. Merz will hier ausschließlich Eigentumswohnungen erstellen.

Auch die Brüder Jungkind haben auf dem Lindenhof bereits Mehrfamilienhäuser gebaut. Sie wollen ihre Gebäude mit insgesamt 24 Wohneinheiten inklusive gemeinsamer Tiefgarage an der Stirnseite des Robert-Gleichauf-Platzes errichten. Alexander Jungkind stellte die Planung vor. Die Jungkinds wollen ihre Wohnungen vermieten.

Gremium stimmt Konzeptionen zu

Laut Bürgermeister Hermann Acker entstünde durch den Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen eine Angebotsvielfalt.

Der Gemeinderat stimmte sowohl der Konzeption der Firma Merz Wohnbau als auch der von Alexander und Viktor Jungkind zu. Beiden wurden für die jeweiligen Bauflächen Kaufoptionen eingeräumt, so dass die Investoren nun in die detaillierte Planung einsteigen können.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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