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Oberndorf a. N. Identifikation mit der Schule stärken

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Von Marcella Danner

Oberndorf. Mit neuen Gesichtern im Vorstand und viel Elan für anstehende Projekte startet der Förderverein des Gymnasiums am Rosenberg ins Jahr. Die Initiative Schülercafé wird in den Förderverein integriert.

Die Identifikation mit der Schule zu stärken - das ist das erklärte Ziel des Fördervereins, und das hat sich auch die Arbeitsgruppe Schülercafé auf die Fahnen geschrieben. Daher erscheint den Verantwortlichen ein Zusammengehen nur sinnvoll.

Bei der Hauptversammlung des Fördervereins gab es Veränderungen im Vorstand. Mit frischem Wind will man wieder offensiver Werbung für den Verein machen. Dessen Notwendigkeit, das ist für seine Mitglieder unbestritten, ist aktueller denn je. Vorsitzende Gabi Kunz berichtete von der stetigen Unterstützung finanzschwacher Familien, wenn es um Schullandheimaufenthalte oder Studienfahrten geht – eine originäre Aufgabe des Fördervereins. Die Anfragen werden eher mehr, so Kunz.

Seine Einnahmequellen hat der Förderverein in den Mitgliedsbeiträgen und der regelmäßigen Bewirtung des Jahresschlussfeier des Gymnasiums in der Neckarhalle.

Dabei wünschen die Verantwortlichen mehr Interesse am Förderverein – von Seiten der Eltern, aber auch im Lehrerkollegium. Rund 120 Mitglieder hat der Verein derzeit. Die Zahl sei zwar relativ konstant, aber nach Ansicht des Vorstands nach oben durchaus ausbaufähig. Die Unterstützung einzelner Schüler oder auch von Projekten, die durch Lehrer initiiert werden, sei wichtig, geschehe allerdings eher im Stillen. Greifbar werde die Arbeit des Fördervereins durch die große Projekte wie die Etablierung eines Schulsozialarbeiters in Oberndorf oder die Finanzierung von Veranstaltungen wie "Klicksafe" zum Thema Medienkompetenz. Deshalb unterstützt der Förderverein die Arbeit der Initiative Schülercafé nur allzu gerne.

Karin Endriß umriss den Versammlungsteilnehmern das Konzept. Als Ergänzung zur Mensa wolle man einen Raum mit Wohlfühlatmosphäre schaffen, sodass die Schüler ihre Mittagspause gerne in der Schule verbringen. Im Aufenthaltsraum im Erdgeschoss soll das Schülercafé vornehmlich für Unter- und Mittelstufe eingerichtet werden – mit Küchenzeile, Bistrotischen und Barhockern, Sofa und Sesseln. Im Sommer liesse sich der Raum zum Schulhof hin öffnen. Warmes Essen wird nicht angeboten, das gibt es weiterhin in der Mensa. Durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten wie Heißgetränken, Obst und Snacks soll das Bewusstsein der Schüler für die Produktionsbedingungen der Waren geschärft werden. Man kann sich auch vorstellen, dass Themen wie "faire Produktions- und Handelsbedingungen" fächerübergreifend im Unterricht thematisiert werden.

Dreimal pro Woche soll das Schülercafé geöffnet haben (montags, dienstags und donnerstags zwischen 11.30 und 14 Uhr). In dieser Zeit übernehmen Schüler gemeinsam mit Lehren und dem Schulsozialarbeiter den Betrieb.

Die Planung steht also. Nun wartet die Arbeitsgemeinschaft nur noch auf den Startschuss durch der Stadtverwaltung. Denn im Raum soll die Decke erneuert werden. Ein neuer Boden wäre auch schön, so Endriß. Der Teppichbelag sei doch schon arg in die Jahre gekommen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Arbeiten so zügig wie möglich in Angriff genommen werden. Für Wasser- und Elektroinstallationen habe die Stadt bereits ihre Hilfe zugesichert.

In der Hauptversammlung wurde beschlossen, die Aktivitäten der Initiative Schülercafé mit einem namhaften Betrag zu unterstützen. Die Kasse des Vereins ist gut gefüllt, wie Kassiererin Sabine Gleichauf berichtete. u Die Wahlen für die kommenden beiden Jahre brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende bleibt Gabi Kunz, ihre Stellvertreterin ist künftig Karin Endriß, Beisitzerin wird Margit Schleicher. Kassierin Sabine Gleichauf ließ sich nur noch auf ein Jahr wählen.

 
 
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