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Oberndorf a. N. Gestaltung des Schilds für "Cotaniwi-Platz" diskutiert

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Unerlaubte Schuttablagerung gibt es auf der ehemaligen Beffendorfer Erddeponie.Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf-Beffendorf. Nach langer Pause tagte am Dienstagabend auch der Beffendorfer Ortschaftsrat wieder. Allerdings in ungewohnter Umgebung – im Foyer der Turn- und Festhalle. Großen Raum bei der Sitzung nahm die Gestaltung des Schildes ein, das den Platz vor dem Rathaus – der in Zukunft "Cotaniwi-Platz" heißen wird – zieren soll.

Bekanntermaßen schenkte im Jahr 769 eine Nonne namens Cotaniwi unter anderem den Ort Beffindoraf dem Kloster St. Gallen und sorgte damit für die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Oberndorfer Stadtteils.

1250 Jahre später erinnert Beffendorf an dieses historische Dokument und verleiht der Örtlichkeit vor dem Rathaus dem Namen "Cotaniwi-Platz". Die Hinweistafel soll aus zwei Standrohren aus Edelstahl sowie einer Sicherheitsglasscheibe mit aufgezogener Hochleistungsfolie bestehen, beschlossen die Ortschaftsräte. Aus vier Textvorschlägen konnte das Gremium auswählen und einigte sich nach kurzer Beratung einstimmig auf einen Text. Er soll – zusammen mit einer Kopie der Übertragungsurkunde – auf die große Bedeutung des Platzes für Beffendorf hinweisen.

Ortsvorsteher Roland Lauble ging auf die derzeitige Haushaltssperre ein und gab bekannt, dass bereits begonnene Maßnahmen weitergeführt würden. Allerdings werde die Erneuerung des Tors an der Feuerwehrgarage wohl verschoben werden.

Eine Verkehrssicherungsmaßnahme wird es im kommenden Monat an der L 419 zwischen Beffendorf und Waldmössingen geben. Bei einer Begehung habe man schadhafte Bäume am Straßenrand festgestellt, die entfernt werden müssten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Arbeiten finden vom 16. bis 19. Juni statt, der Verkehr mit einer Ampel geregelt.

Im Rathaus seien einige Fenster undicht, gab Lauble weiter bekannt. Sie müssten erneuert werden. Die Kosten in Höhe von 5000 Euro werde man im Haushalt 2021 einstellen.

Obwohl die Erddeponie in Richtung Bösingen bereits seit Jahren gesperrt ist, haben Unbekannte dort wieder Abfall in Form von Erde, Steinen, aber auch Beton und Bitumen in einer größeren Menge abgelagert, teilte der Ortsvorsteher mit. Das Landratsamt sei eingeschalten worden, und man habe Anzeige erstattet.

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