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Oberndorf a. N. Das Staunen über Gottes Schöpfung

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Der ökumenische Projektchor trägt den Inhalt in berührendem Gesang weiter. Foto: Holzer-Rohrer Foto: Schwarzwälder Bote

Was man vom "schönsten Buch Gottes", der Schöpfung, für das eigene Menschsein lernen kann, zog sich wie ein roter Faden durch den ökumenischen Gottesdienst auf dem Mittleren Schlatthof.

Oberndorf-Boll. Die Gastfreundschaft auf dem Wössner-Hof wurde zahlreich angenommen an diesem Morgen, an dem der Gesang von der Gerätehalle über die Felder hinaus drang. Diese von so viel Schöpferkraft zeugende Natur verglich Pfarrerin Friederike Heinzmann mit einem Fotoalbum Gottes, mit seiner Dokumentation. In all dem sei er zu entdecken und zu finden. Zu erkennen gegeben habe er sich aber im Menschen, seinem Ebenbild.

Planer und Gestalter

"Blickt zum Himmel hinauf und schaut! Wer hat erschaffen, was ihr da seht?". Bezogen auf diesen Vers (Jesaja 40,26) ging die Boller Pfarrerin auf den Glauben als Kennzeichen der Christen ein, denen nur das Staunen über die Schöpfung bleibe, weil Gottes Verstand unausforschlich und sein Handeln im menschlichen Geiste wirklich unbegreiflich sei. Doch im Gegensatz zum Atheisten, der den Glauben ablehne, und dem Agnostiker, der die Existenz Gottes für nicht erklärbar halte, gebe der Glaube dem Christen Mut und Hoffnung.

Pfarrer Martin Schwer lenkte den Blick (mit Jesaja 40,28) auf Gott als "Planer und Gestalter einer überwältigenden Schöpfung, der weder müde noch matt werde". Den Menschen aber habe er in Tag und Nacht die Balance geschaffen, Kräfte zu verbrauchen und Kräfte zu sammeln. Menschliche Maßstäbe, Vorstellungen, und Handlungen hätten diese Balance in eine deutliche Schieflage gebracht. Weltweit bringe der Mensch nicht nur die Schöpfung aus dem Gleichgewicht, auch das Verhältnis zu seiner persönlichen Leistungsmöglichkeit werde gestört.

Mit Gott in Beziehung zu sein, dürfe sich nicht auswirken, indem man Vergleiche ausprobiere. Denn übersteigerter Perfektionismus und ständige Optimierungsprozesse ließen auch stolpern. Wer aber auf Gott vertraue, der werde auch die Schöpferkraft spüren.

"Kyrie Eleison" spricht an

Aus den Bibelversen waren die Fürbitten geschöpft. Harmonisch klangen die Lieder, die alles aufnahmen, was an diesem Morgen in Bewegung war, um in Lob zu münden. Unter dem wechselnden Dirigat von Günther Bahner und Gerfried Kliner setzte der ökumenische Projektchor einen Akzent, indem er mit Sensibilität den Inhalt aufnahm und ihn in berührendem Gesang weiter trug. Insbesondere das "Kyrie Eleison" von Oswald Sattler mit den Solisten Ingrid Möhrle und Karl Hund sprach an. Die Kollekte war für die Oberndorfer Tafel bestimmt. Viele bedienten sich danach an den Leckereien der Kirchengemeinderäte aus Boll und Bochingen.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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