Das grundsanierte und denkmalgeschützte Schulgebäude des Gymnasiums am Deutenberg (GaD) ist mit moderner Technik ausgestattet, die Schüler und Lehrer begeistert. Und das lohnt sich – 15 Teilnahmen an „Jugend forscht“ gab es in laufenden Schuljahr, darunter sogar einen Gewinner.
Unter dem Motto „Wir zeigen unsere Schule“ lud das Gymnasium am Deutenberg (GaD) Oberbürgermeister Jürgen Roth und Pressevertreter ein, das Schulgebäude zu besichtigen.
Vier Schüler, Felina Hornig, Johanna Siegel, Samuel Götz und Damian Egert, Schulleiter Zoran Josipovic sowie Lehrer und AG-Leiter Martin Jöhlinger führten durch die sanierten Gebäude.
Erster Punkt der Besichtigung des sanierten Schulgebäudes war die neue Aula, vollgepackt mit Veranstaltungstechnik und laut Felina Hornig Kern der Schule. „Hier finden das Schultheater, die Sommer- und Weihnachtskonzerte, das Musical und der Musikunterricht statt.“ Sie bezeichnete die Aula als ihr „zweites Wohnzimmer“.
Neue Veranstaltungstechnik
Samuel Götz erklärte OB Jürgen Roth die Veranstaltungstechnik: „Wir haben moderne Lichttechnik und eine tolle Anlage.“ Außerdem habe man ein Licht- und ein Tonmischpult, welches flexibel aufgebaut werden könne und Eingang für viele Mikrofone biete. OB Jürgen Roth begeisterte besonders die Akustik: „Trotz des großen Raums, hallt es hier kaum.“ Damian Egert hob die Offenheit der Aula und des gesamten Gebäudes hervor. „Es ist schön, dass so viel natürliches Licht in die Räume kommt.“ Weiter ging es in ein Klassenzimmer. Dort zeigten die Schüler und Schulleiter Josipovic die Unterrichtstechnik. Vorbei sind die Zeiten von Overheadprojektoren – Beamer, Whiteboard, Apple-TV, Chromecast, Lautsprecher und eine Kamera sind jetzt angesagt. „Jeder Raum ist gleich ausgestattet“, so der Schulleiter. Lehrer und Schüler müssten sich so bei Raumwechseln nicht umstellen. Die Bedienung der Technik hätte den Schüler nicht extra beigebracht werden müssen – im Gegenteil. „Wir sind mit Technik aufgewachsen, oft zeigen wir den Lehrern wie alles funktioniert“, wirft Johanna Siegel ein.
Erste Erfolge bei Jugend forscht
Die Investitionen tragen erste Früchte. 15 Teilnahmen an „Jugend forscht“ gab es im laufenden Schuljahr, darunter Fabian Thiele, der für sein Windmodul den ersten Preis in seiner Altersklasse abräumte. Er konzipierte ein Windrad fürs Hausdach, welches für den Bau aus einfachen Mitteln und mit geringen Kosten gelobt wurde. Aktuell stehe er mit Firmen aus der Region in Kontakt, um sein Konzept weiterzuentwickeln. Interessant sei das Konzept, laut OB Jürgen Roth, auch für die Stadt, da nicht alle städtischen Gebäude die Statik für Photovoltaikanlagen hätten.
Kommunalpolitik in der Schule
Zum Ende der Begehung des denkmalgeschützten und grundsanierten Schulgebäudes setzten sich Schüler, Lehrer, Schulleitung und Oberbürgermeister zusammen, um über noch bestehende Anliegen zu sprechen.
Oberbürgermeister Jürgen Roth fragte unter anderem, wie Kommunalpolitik in der Schule wahrgenommen werde, da bei Kommunalwahlen die Wahl ja seit der Gesetzesänderung im April 2013 schon ab 16 Jahren möglich sei. „Viele wissen gar nicht, dass man schon ab 16 wählen darf“, antwortete Johanna Siegel, die den Gemeinschaftskunde Leistungskurs besucht und sich daher viel mit Politik beschäftigt. Felina Hornig meinte: „Die Juniorwahlen an der Schule zur Bundestagswahl waren ein guter Anfang, um Bewusstsein zu schaffen.“
Insgesamt zeigte sich OB Roth begeistert vom Gebäude, den Schülern und wie erfolgreich diese die neuen technischen Möglichkeiten nutzen.