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Niedereschach Gemeinde will Wir-Gefühl fördern

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Der demografische Wandel ist zunehmend spürbar, die Menschen werden älter. Die Gemeinde Niedereschach hat sich nun ein Konzept überlegt, wie ältere Menschen in ihrem Heimatort bleiben können.Foto: Pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Älterwerden geht uns alle an – wie wollen wir damit leben? Der demografische Wandel ist zunehmend spürbar, die Menschen werden älter. Neben den Belastungen durch die Pflegebedürftigkeit entstehen aber auch Möglichkeiten für neue Formen der Hilfe und des Miteinanders.

Niedereschach. Die Gemeinde Niedereschach hat sich zusammen mit der Sozialgenossenschaft "Bürger für Bürger eG" vorgenommen, in diesem Zusammenhang ein Gesamtkonzept zum Thema "Älter werden in sorgenden Dörfern – Niedereschach, Fischbach, Kappel und Schabenhausen – wie eine verbesserte Altenbetreuung mehr Lebensqualität für alle schaffen kann" zu erstellen. Damit will man erreichen, dass ältere und hochbetagte Menschen in ihrem Heimatort, in ihrer Wohnung bleiben können.

Zudem soll die Grundversorgung der Bevölkerung mit den Dingen des täglichen Bedarfs lokal gesichert und für alle erreichbar sein. Dazu gehören die medizinisch-pflegerische Versorgung vor Ort, Plattformen auf denen Informationen über Hilfen und Bedarfe ausgetauscht werden können und dass die Beratung zu Themen rund ums Älter werden sichergestellt ist.

Gefördert werden sollen die Eigeninitiative, das Miteinander der Generationen, das "Wir-Gefühl" und das Vertrauen zueinander und dass Kaufkraft und Arbeitsplätze in der Kommune bleiben. Eigentlich wollten die Initiatoren, die sich zu einer Projektgruppe zusammengefunden haben, das Gesamtkonzept bereits mit öffentlichen Veranstaltungen in jedem Ortsteil der Gesamtgemeinde vorstellen und dabei mit den Menschen in den Ortsteilen ins Gespräch kommen und darüber reden, welche Themen und Vorstellungen für die Bewohner des jeweiligen Ortsteiles wichtig sind. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten die geplanten und bereits terminierten Veranstaltungen jedoch abgesagt werden.

Nun erfolgt ein neuer Anlauf und die Mitglieder der Projektgruppe, Lisa Ruf, Ursula Miola, Heinz Haller und Joacham Bucher, die bei diesen Veranstaltungen vor allem zuhören und den Austausch mit Menschen, die das Konzept mitgestalten wollen suchen, haben die neuen Termine festgelegt. Diese sind am Samstag, 12. September, in Schabenhausen, am Samstag, 19. September, in Kappel, am Samstag, 10. Oktober, in Fischbach und am Samstag, 17. Oktober, in Niedereschach. Die jeweilige Uhrzeit und die Örtlichkeit steht nicht fest, dies soll noch rechtzeitig veröffentlicht werden.

"Bringen Sie sich ein. Diskutieren Sie mit, es lohnt sich", heißt es in der Einladung der Mitglieder der Projektgruppe.

In den geplanten Veranstaltungen wollen Lisa Ruf, Ursula Miola, Heinz Haller und Joachim Bucher mit den Menschen in den vier Ortsteilen der Gesamtgemeinde ins Gespräch kommen und darüber reden, welche Themen für sie vor Ort wichtig sind. Diese werden dann von der Projektgruppe aufgenommen und in das bestehende Grundkonzept eingearbeitet. Im kommenden Jahr soll das Ergebnis dann den Gemeinde- und Ortschafsträten sowie der Bevölkerung vorgestellt werden. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, von Quartier 2030 und mit im Boot sind die Sozialgenossenschaft "Bürger für Bürger" und die Gemeinde Niedereschach.

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