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Neuweiler Darbietung wie einst an Fürstenhöfen

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Zum 25-jährigen Bestehen der Sommerkonzerte hatte der Leiter Ulrich Seeger (Zweiter von rechts) in diesem Jahr eine besondere Besetzung als Barockensemble "Cantate Domino" mitgebracht: Matthias Lucht (Altus), Matthias Horn (Bass), Friedemann Kienzle und Andrea Seeger (Violinen), Barbara Noeldeke (Violoncello) und Carsten Lorenz (Orgelpositiv) Foto: Weißenmayer Foto: Schwarzwälder Bote

Einen ganz besonderen Ohrenschmaus zu einem ganz besonderen Jubiläum servierte Ulrich Seeger seiner Heimatgemeinde am Samstagabend in der evangelischen Kirche von Zwerenberg.

Neuweiler-Zwerenberg. 25 Jahre Sommerkonzerte und 40 Jahre Zwerenberger Kirchenkonzerte feierten zahlreiche Mitglieder in einer eher seltenen Besetzung barocker Kammermusik mit Darbietungen, die früher nur an Fürstenhöfen noch ihre Zuhörer fanden. So erklärte es der Leiter Ulrich Seeger, der zum ­40-jährigen Bestehen der Zwerenberger Kirchenkonzerte das Dargebotene sozusagen auch als Geschenk aus seiner jetzigen neuen Heimat in Friedberg mitbrachte. Schon schwelgte der Musiker in den Erinnerungen an damals, als alles begann und er als 15-Jähriger dem Kirchenchor in seiner Gemeinde Zwerenberg beigetreten war und bereits mit 17 Jahren das erste Konzert veranstaltete.

Beruf ist auch Berufung

Wer seinem Tenor bei den Liedern im Kirchenportal lauschte, konnte erkennen, dass der Beruf des Kirchenmusikers auch Berufung ist, wenn Seeger die Lieder aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges den zahlreichen Zuhörern in Begleitung mehrerer Instrumente wie Violine, Violoncello oder Orgel und den anderen Sängern präsentierte.

"Die Musiker, meine Freunde, wohnen alle zwischen Zwerenberg und Friedberg", verriet Seeger in der Pause, um dann nachfolgend überzuleiten zu den Liedern von Johann Phillipp Krieger aus dem 16. Jahrhundert oder zum Lied "Lobet den Herren" von Heinrich Schütz.

Bunte Mischung

Im Kern der Musik standen auch die Botschaften, die sich zwischen Krieg und Frieden, Leben und Tod oder Sterben und Ewigkeit bewegen. Darunter auch Psalmen, die sich in Lob und Klage abwechseln und in der Botschaft genauso wie die bunte Mischung der musikalischen Darbietungen der Musiker im Wettbewerb um die Gunst und Aufmerksamkeit der Hörer eifern. Dass das offenbar gelungen ist, kommentierte ein Besucher, der nach dem Konzert beschwingt die Kirchentreppe hinunterging mit den Worten: "Einfach ein Traum, und so was hier!"

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