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Neuweiler Ab dem 28. September wird gemostet

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Das mitgebrachte Obst wird ausgepresst, und nach kurzer Zeit kann der Saft mit nach Hause genommen werden. Oft bedient Vereinschef Richard Bauschert, wie im Bild aus dem Jahr 2015 zu sehen, selbst die Presse. Foto: Schabert Foto: Schwarzwälder Bote

Die Dorfgemeinschaft Zwerenberg (DGZ) lädt auch in dieser Saison dazu ein, fleißig Obst einzusammeln und dieses von den ehrenamtlichen Helfern des Vereins in der Mostpresse im bürgerlichen Gemeindehaus in der Schwarzwaldstraße in Saft und Trester verwandeln zu lassen.

Neuweiler-Zwerenberg. Start ist am letzten Samstag dieses Monats, 28. September.

Betrieben wird die schwere, ortsfeste Presse, die den Früchten den letzten Tropfen entzieht, samstags und montags. Anmeldungen werden ausschließlich unter der Telefonnummer 0174/5 75 23 18 angenommen, unter der auch Auskünfte erteilt werden. Angegeben werden sollte die ungefähre Obstmenge, damit die zeitliche Einteilung erfolgen kann und keine langen Wartezeiten entstehen.

Angeboten wird von der DGZ an Ort und Stelle auch die Haltbarmachung und "Bag-in-Box-Abfüllung". Der Saft wird dazu über eine Leitung direkt von der Presse in die Behälter zur Aufbereitung und Abfüllung im Nebenraum geleitet. Dort wird die etwas gefilterte Flüssigkeit auf 80 Grad erhitzt und dann in einen speziellen Kunststoff-Pappe-Behälter abgefüllt. So kann das Getränk ein Jahr lang frisch gehalten und gelagert werden. "Selbst nach dem Öffnen ist der Saft so noch drei Monate genießbar", versicherte Vereinschef Richard Bauschert in einem früheren Gespräch dem Schwarzwälder Boten.

Aus den Ortsteilen der Gemeinde Neuweiler und der ganzen Umgebung strömen jedes Jahr Freunde des gesunden Naturprodukts aus eigenem Obst nach Zwerenberg. Sicher warten auch im jetzt siebten Jahr wieder viele darauf, ihre Ernte bei der DGZ zu verwerten. Die jährlich ausgepresste Menge schwankt. Aber in einer Saison mit normaler Obstausbeute kommen schon um die 50000 Liter zusammen.

In neuem Glanz

Im 1955 für die damalige Zeit und eine ländliche Gemeinde mit modernsten Einrichtungen in Betrieb genommenen Gemeindehaus wurde die Mosterei bis 2012 von der Kommune betrieben.

Im Jahr 2013 übernahm die Regie zunächst probeweise auf zwei Jahre und inzwischen auf unbestimmte Zeit die DGZ.

Die Mitglieder des Vereins unterhalten die Einrichtung auch. Sie haben diese 2015 renoviert. Seither erstrahlt sie in neuem Glanz.

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