Nach dem offiziellen Teil kam der Spaß: Sercan Sararer (links) und Martin Harnik beim Pokern. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie. Foto: Pressefoto Baumann

Gelöste Stimmung vor dem Rückrundenstart: Der VfB Stuttgart lud am Montagabend zum Neujahrsempfang ins Business-Center der Mercedes-Benz-Arena und zeigte sich volksnah.

Stuttgart - Gelöste Stimmung vor dem Rückrundenstart: Der VfB Stuttgart lud am Montagabend zum Neujahrsempfang ins Business-Center der Mercedes-Benz-Arena und zeigte sich volksnah. Präsident Bernd Wahler, Sportvorstand Fredi Bobic, Finanzvorstand Ulrich Ruf, Trainer Thomas Schneider und Mannschaftskapitän Christian Gentner begrüßten jeden Einzelnen der rund 1300 Gäste persönlich per Handschlag.

Später begrüßte der Präsident in seiner Rede auch die „konstruktiven Bruddler“ unter den Anwesenden: „Wer bruddelt, ist noch engagiert“, scherzte Wahler und bewies seine Fannähe ein weiteres Mal, als er aus einer Umfrage im sozialen Netzwerk Facebook zitierte, die die Frage beantwortete, warum die Fans ihren VfB lieben: „ Der VfB erinnert mich an eine Oma“, schrieb einer. „Sie konnte noch nie mit Geld umgehen, kauft so manchen Scheiß zusammen und die sportliche Leistung lässt auch manchmal zu wünschen übrig.“ Schallendes Gelächter im Saal – auch wenn Wahler versprach, dass die Zukunft anders aussieht.

Neben den Ehrenpräsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder und Erwin Staudt ließ es sich auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn nicht nehmen, beim VfB vorbeizuschauen. Beliebt machte sich der OB aber nicht gerade, gab er doch wieder einmal unter einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert zu, eigentlich Anhänger des FC Bayern zu sein: „Ich bin kein Opportunist als Fußballfan“, sagte er mit einem Augenzwinkern. „Wenn ich in eine andere Stadt komme, wechsle ich nicht meinen Verein.“

Dennoch wünschte er dem VfB in den kommenden vier Spielen vielsagend „neun oder zehn Punkte“. Gegen seine Bayern muss ein Punkt am 29. Januar also reichen. Stürmer Timo Werner sieht das anders und gab sich kämpferisch: „Wenn wir im ersten Spiel gegen Mainz gewinnen, wird das Stadion voll“, glaubt er. „Dann müssen die Bayern erst einmal in Stuttgart gewinnen.“

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