Peter Leopold (links) und Felix Hodrus werden auch über die aktuelle Saison als Trainer des VfB Bösingen von der Seitenlinie die Geschicke des Landesligisten lenken. Foto: Neff

Fußball: Peter Leopold und sein Co. Felix Hodrus bleiben Bösinger Kommandogeber. Vorrunde zu Ende spielen.

Zeit gibt es derzeit reichlich. Gut dabei, wenn man diese Zeit gezielt nutzt. So geschehen beim Fußball-Landesligisten VfB Bösingen, der die Verträge mit Trainer Peter Leopold und Co-Trainer Felix Hodrus verlängert hat.

Damit geht das Trainergespann in ihre dritte Saison. Auch die Torwarttrainer Volker Haaga und Andy Bippus sowie die Physiotherapeutinnen Judith Haaga und Meike Flamm haben für eine weitere Spielzeit zugesagt.

Beim VfB Bösingen ist man sehr zufrieden mit der laufenden Saison. Die Mannschaft unter dem Trainerteam Leopold/Hodrus hat sich im Verlauf der Vorrunde stabilisiert, und überwintert nach acht Siegen, einem Remis und drei Niederlagen vor der Corona-Pause auf dem dritten Tabellenplatz.

"Das Trainerteam steht für eine dynamische und offensive Spielweise. Die Entwicklung der Mannschaft, die aktuelle Tabellensituation, all das sind Verdienste von Peter Leopold und Felix Hodrus", lobt VfB-Abteilungsleiter Fabian Banholzer die beiden. Doch auch Leopold freut sich natürlich, weiter das Zepter bei den Schwarz-Weißen schwingen zu dürfen, zumal die Kaderplanung für die kommende Spielzeit gut verlaufen ist, bis auf Marcel Sieber (wechselt zum FC Holzhausen) alle Spieler ihr bleiben zugesagt haben.

Leopold hebt zudem hervor, dass der Verein klare Ideen habe, was mittel- und langfristig beim VfB Bösingen passieren soll. "Viele Dinge im Bereich der Infrastruktur wie neues Sportheim, Kraftraum oder Trainingsplatz sind bereits in der Umsetzung und das ist sehr wichtig. Es tut sich sehr viel und es ist schön zu sehen, wie alles wächst beim VfB", blickt Leopold optimistisch in die Zukunft. Wie fast alle Fußballer befinden sich auch die Kicker des VfB im individuellen Lauf- sowie im Kräftigungstraining. Zweimal die Woche treffen sich dann alle gemeinsam unter Anleitung von Judith Haaga und Meike Flamm zum Heim-Workout und wählen sich per Videoschaltung ein.

Wann die Runde fortgesetzt wird, steht aber noch in den Sternen. "Der Verband hält sich da an die Vorgaben der Politik", sagt Peter Leopold. Nach der neuerlichen Verlängerung des Lockdowns ist Februar als Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vom Tisch, auch im März dürfte es noch nicht wieder losgehen. Zumindest geht der VfB-Trainer nicht davon aus: "Ich denke, der frühestmögliche Termin wird Anfang April sein, wenn nicht sogar später."

Das wäre ausreichend, um die Vorrunde zu Ende zu spielen und – so sieht es ein alternatives Spielsystem des Württembergischen Fußballverbandes vor – anschließend die Landesliga in eine Aufstiegsrunde (Tabellenplätze 1 bis 10) und Abstiegsrunde (Tabellenplätze 11 bis 20) zu teilen.

"Wir lassen es auf uns zukommen, wie und wann es weitergeht. Wir können es schließlich nicht beeinflussen", sagt Leopold ganz pragmatisch und ergänzt: "Aber auch in dieser Saison möchten wir natürlich, sobald es wieder los geht, voll angreifen und das Maximum aus der aktuellen Landesliga Saison rausholen."

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