Solarparks wie dieser hier bei Nordstetten sind immer noch attraktive Projekte für Investoren. Foto: Hopp

Ein Gewerbegebiet auf über 20 Hektar wird es bei Ahldorf nicht geben. Das hat der Gemeinderat abgelehnt. Jetzt will ein Investor an einer anderen Stelle bei Ahldorf einen Solarpark bauen.

Horb - Die Juwi-Gruppe aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt plant entlang der A  81, nordöstlich der Anschlussstelle Horb, den Bau eines 13,8-Megawatt starken Solarparks.

Wie die Stadtverwaltung berichtet, hat das Unternehmen bereits Kontakt mit dem Rathaus aufgenommen. Zudem soll das Projekt allen interessierten Bürgerinnen und Bürger am 8. Juni in einem virtuellen Bürgerdialog vorgestellt werden. Der geplante Anlagenstandort liegt westlich von Marktstallhof und Hohenfichtehof. Die eingezäunte Fläche beträgt rund 13 Hektar, sie verteilt sich auf zwei getrennte Teilstücke.

Bürger können vorab Fragen einreichen

Der Strom aus dem Solarpark soll über eine etwa 200 Meter lange, unterirdische Kabeltrasse über den östlich gelegenen Netzverknüpfungspunkt ins Stromnetz eingespeist werden. Zum Einsatz kommen monokristalline Module mit mindestens je 535 Watt Leistung, insgesamt werden rund 25.700 Module verbaut. Dadurch addiert sich die Gesamtleistung des Parks auf 13,8 Megawatt peak. Der erwartete durchschnittliche Stromertrag liegt bei mehr als 15 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht dem Strombedarf von circa 5000 Haushalten.

Die Stadt verweist in ihrer Mitteilung auf eine Homepage-Adresse, wo sich "auch alle interessierten Bürger*innen für die Dialogveranstaltung anmelden" können. Bis am Freitag gegen 17.30 Uhr war die Seite jedoch nicht online auffindbar. Auf dieser Seite sollte jedoch "Bereits im Vorfeld der Veranstaltung Fragen zum Projekt eingereicht werden". Die Antworten sollen am 8. Juni beantwortet und diskutiert werden.

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