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Neubulach Schüler sollen Programmieren lernen

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Beim angestrebten neuen Profilfach IMP sollen die Schüler auch Programmieren lernen. Foto: © Christian Schwier – stock.adobe.com

Neubulach - Zum neuen Schuljahr 2018/19 möchte die Gemeinschaftsschule Neubulach das neue Profilfach IMP (Informatik, Mathematik, Physik) einführen. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, den benötigten Antrag an das Regierungspräsidium Karlsruhe zu stellen.

Schüler der Klassen acht bis zehn können an der Neubulacher Gemeinschaftsschule bislang zwischen den Profilfächern Sport und NWT (Naturwissenschaft und Technik) wählen. Wenn es nach Schulleiter Dominik Bernhart und seinem Kollegium geht, kommt im neuen Schuljahr 2018/2019 ein weiteres Profilfach dazu. Die Schule möchte mit dem Fach IMP (Informatik, Mathematik, Physik) einen weiteren Schwerpunkt setzen.

Bei den Profilfächern handele es sich um richtige Fächer mit festgesetzten Wochenstunden in den verschiedenen Klassenstufen, stellte Schulleiter Bernhart bei der jüngsten Gemeinderatssitzung das angedachte neue Profil vor.

Eines der zentralen Themen soll dabei die Informatik sein. Die Schüler sollen lernen, sich in der modernen Welt zurechtzufinden. Trotzdem sollen sie sich auch über die Gefahren im Klaren sein. "Datensicherheit ist ein wichtiger Bereich", sagte Bernhart.

Und trotzdem gehe das Fach über die reine Nutzung der digitalen Angebote hinaus. Die IT-Kompetenz im Ganzen solle gefördert werden und die Schüler auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. "Sie sollen natürlich auch lernen, wie man ein kleines Programm schreibt", sagte Bernhart.

Lehrkräfte sind schon vorhanden und gut qualifiziert

Das Profilfach passe sehr gut zu den Angeboten, die es bislang an der GMS gebe, machte Bernhart beim Gremium Werbung für seinen Antrag. Bislang werden an der Schule schon AGs im MINT-Bereich, ein Wahlkurs Informatik und Kurse zur Medienbildung angeboten.

Für all dies sei die Ausstattung schon vorhanden, größere Investitionen kommen deswegen nicht auf die Kommune zu. "In den vergangenen Jahren haben wir unseren Bestand zielgerichtet aufgestockt", erklärte Bernhart.

Computerraum, Laptopwägen und Tablets stehen den Schülern zur Verfügung. Auch das WLAN laufe inzwischen stabil. "Wir können mit dem starten, was wir haben", ist der Schulleiter überzeugt.

Auch die Qualifikation der Lehrkräfte stelle kein Problem dar, sagt Bernhart. Seine Kollegen haben sich jahrelang in die neuen Fächer hineingearbeitet und weiterqualifiziert. Zwei Lehrer absolvieren derzeit auch berufsbegleitend noch ein Kontaktstudium.

Zahlreiche Kooperationen runden zudem das Profil der Schule ab. Die Firma Synyx aus Karlsruhe schicke einmal pro Wochen einen Programmierer nach Neubulach, um mit den Fünft- und Sechstklässlern zusammenzuarbeiten. Die neueste Kooperation bestehe mit der Universität Oldenburg, die im Rahmen des bundesweiten Forschungsverbunds "Lemas" im Fachbereich Informatik die Schule unterstütze.

Mögliches Alleinstellungsmerkmal für GMS

Mit der Einführung des neuen Profilfachs könne die GMS ein Alleinstellungsmerkmal schaffen, ist Bernhart überzeugt. "Es gibt im gesamten Umfeld von Neubulach keine Schule, die IMP als Profilfach hat", sagt der Schulleiter. Nur das Enztal-Gymnasium in Bad Wildbad biete IMP noch an. Die Einführung sei deshalb für die Schule auch strategisch wichtig und biete Anreize für neue Schüler.

Der Gemeinderat und Bürgermeisterin Petra Schupp zeigten sich vom Profilfach und dem pädagogischen Konzept vollends überzeugt. "Das geht 100 Prozent in die richtige Richtung", sagte Stadtrat Alois Jerges (CDU) und sprach an Schulleiter Bernhart und seinem Kollegium ein großes Lob aus. "Sie haben viel gerissen in letzter Zeit". Die Stadträte sprachen sich dementsprechend einstimmig für die Weiterleitung des Antrags an das Regierungspräsidium Karlsruhe aus, das über die Einrichtung des neuen Profils voraussichtlich im ersten Quartal 2019 entscheiden wird.

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